Babyernährung

Babynahrung im Gläschen: Aller Anfang macht meist das Rüebli

Mit rund 6 Monaten werden Babys nicht mehr nur von Milch satt. Und sie wollen Löffel, Brei und Kau-Schluck-Reflex entdecken. Ein paar Menüvorschläge für Babynahrung aus dem Gläschen: Vom ersten Löffel bis zum ersten ganzen Nüdeli.

Die Szene ist an jedem Familientisch dieselbe: Das kleinste Mitglied schaut den Grossen interessiert beim Essen zu. Fängt dabei mit der Zunge an zu spielen und steckt sich seine Händchen in den Mund. «Ich will das auch probieren!», scheint es sagen zu wollen. Manche Babies können den ersten Löffel schon mit vier, fünf Monaten kaum erwarten, andere nehmen sich dafür länger Zeit. Babynahrung im Gläschen unterstützt diese Entdeckungsreise und nimmt den Eltern ein wenig Arbeit ab.

Nützliche Informationen

Nützliche Informationen

Auf den Löffel, fertig, los!

Beim ersten Versuch gilt: Geduld ist angesagt. Ihr Baby muss Mund, Zunge, Menge und Schluckreflex gleichzeitig koordinieren. Kleine Portionen machen dieses Abenteuer einfacher. Und diese Helfer:

  • Kleiner, flacher Plastiklöffel
  • Lätzchen fürs Kind (die gibt’s sogar mit Ärmelchen!)

Und Sie selbst tragen am besten nicht das neuste Oberteil. 

Am Anfang steht das Rüebli

Jetzt zu den Zutaten: Für den ersten Beikost-Versuch eignet sich pures Gemüse. Dieses wird von nahezu allen Kindern bestens vertragen. Am Anfang steht meist das Rüebli. Seine Süsse gefällt dem Baby, seine wertvollen Inhaltsstoffe den Eltern – letzteres mindestens ist garantiert. Was das Rüebli bei den Gemüsen, ist der Apfel bei den Früchten – meistens die allererste Wahl. Sind Rüebli und Apfel erst entdeckt, können Sie Ihr Kind alle drei bis vier Tage eine neue Gemüse- oder Fruchtsorte kennen lernen lassen. So entdeckt Ihr Baby ein Geschmack nach dem andern und Sie können beobachten, was das Kind wie gut verträgt. Und was ihm schmeckt: Mal wird es zwei Löffel kosten, mal das ganze Gläschen wegputzen. Mal wird fast alles auf seinem Latz und Ihrem Pulli landen. Uns schmeckt schliesslich auch nicht alles gleich gut, nicht?  

Gut zu wissen:

Brei essen ist jeden Tag ein kleines Schrittchen zu mehr Selbstständigkeit. Und wie bei allem gilt: Jedes Kind entdeckt die Welt in seinem eigenen Tempo. Auch für Babys, die am liebsten schon von allem kosten möchten, empfiehlt es sich einen Schritt nach dem anderen zu machen. Bei Brei aus dem Gläschen ist das empfohlene Alter angegeben und der Brei darin ist exakt darauf abgestimmt. Die Babynahrung aus Ihrer Migros wird besonders den Entwicklungsbedürfnissen gerecht, die in diesem Alter auftreten. Geben Sie Ihrem Baby nur den Brei, der für sein Alter oder ein geringeres Alter ausgewiesen ist.

Neue Geschmäcker entdecken

Sie haben nun gemerkt, was Ihrem Kind schmeckt und es gut verträgt. Damit darf die kulinarische Entdeckungsreise weitergehen. Wie kommt ein Brei aus verschiedenen Früchten oder Gemüsen an? Ist Banane mit Aprikose doppelt fein? Oder macht Pastinake das Rüebli noch etwas feiner? 

In Kartoffeln steckt viel Energie

Nächste wichtige Frage: Mag das Baby überhaupt Kartoffeln? Die Kartoffel macht den Brei schön cremig und bringt wunderbar viel Energie. Weil es die Karotte schon kennt: Warum beides nicht mal zusammen ausprobieren? Oder ist der Schmatz-Faktor beim Kürbis höher? Die Kartoffel verträgt sich ja mit jedem Gemüse.

Bald kann der Brei eine ganze Milchmahlzeit ersetzen

Mit jedem Brei, den Ihr Baby kennenlernt, wird die Neugierde wahrscheinlich grösser. Und bald packen Sie für unterwegs einen Znüni-Brei oder einen Zvieri-Brei ein. Nach ein bis zwei Monaten Brei essen ersetzt dieser nämlich oft schon eine ganze Milchmahlzeit. Insbesondere, wenn der Früchtebrei mit Getreide ergänzt wird.

Im Alter von 8 bis 12 Monaten wird die Palette vielfältiger

Die Migros bietet Babynahrung für alle Lebensphasen Ihres Kleinkindes. Schonend hergestellte Gerichte für die Kleinsten finden Sie hier in einer breiten Vielfalt. Viele von ihnen tragen das Bio-Siegel der Migros. Damit verbürgen wir uns für umweltschonende Herstellungsverfahren und artgerechte Tierhaltung. Für Babynahrung gelten besonders strenge Kontrollvorschriften. Bei den Produkten unserer Hersteller können Sie sicher sein, dass Sie beste Qualität aus streng kontrollierten Zutaten bekommen.

Früchtebrei mit Müesli und Joghurt

Reis, Mais, Pasta und andere feine Beilagen

Menus mit Fleisch und Geflügel

Lieblingsgemüse mit Fleisch ergänzen

Mhhhh … was ist das auf meiner Zunge?

Ein grösserer Schritt auf dem Weg zum kleinen Gourmet ist das Entdecken von Texturen. Mit ca. 10 Monaten ist die Entwicklung soweit, dass ein Baby nicht mehr nur samtige Breie essen darf. Plötzlich sind da Stückchen von Gemüse auf der kleinen Zunge! Oder Reiskörner! Klitzekleine Pasta! Manche Kinder picken sich am Anfang jedes Stückchen einzeln von der Zunge, um es sich vor dem Schlucken nochmals ganz genau anzuschauen. Da gilt es nochmals ganz viel beim Essen zu entdecken!

Mit der Zeit dann fängt Kauen an, Spass zu machen. Dann beginnt die Kleinste oder der Kleinste am Tisch schon ein ganzes Menu zu schlemmen.

Selbstverständlich gelten diese Tipps für Momente, in denen Eltern die Zeit finden den Brei selbst herzustellen. Und eben auch für die Momente, in denen Brei aus dem Gläschen die Arbeit abnimmt. 

Auch damit machen Sie Ihr Baby glücklich

Guter
Rat