Babyratgeber

Kuscheltiere für Babys: Das müssen Sie wissen über den liebsten Begleiter des Kindes

Für viele Kinder ist ein Kuscheltier ein wichtiger Begleiter ihrer Kindheit, auch schon als Baby. Warum ist das so und was sollten Eltern beim Thema Kuscheltier bedenken?

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Kuscheltiere sind als Übergangsobjekte Lebensgefährten für ein Kind. Sie trösten, stärken, inspirieren.
  • Mama und Papa sollten das Lieblings-Plüschtier ihres Kindes ernst nehmen und «beseelen».
  • Stofftiere dürfen keine Schadstoffe enthalten oder Risiken bergen.

Fast jedes Kind hat einen Kindheitsgefährten aus Plüsch, den es um nichts in der Welt hergeben würde. Und meist war das Stofftier einfach schon immer da: geherzt, gedrückt, gekuschelt, zerbissen, zerknautscht, verblichen – und heiss geliebt seit den ersten Wochen des Lebens. Doch warum sind diese Bären, Löwen, Puppen oder Hunde aus Plüsch für kleine Kinder von solch besonderer Bedeutung?

Ein Begleiter in die Selbstständigkeit

Babys brauchen die sinnliche Erfahrung. Das Kuscheltier oder die Puppe ist konkret und gleichzeitig angenehm anzufassen. Doch noch wichtiger als die körperliche Erfahrung ist die seelische: Plüschtiere geben Babys und Kindern als emotionale Gefährten Sicherheit und Geborgenheit beim Einschlafen oder Trost und Unterstützung in traurigen Momenten. Sie sind immer da und absolut zuverlässig. 

Kuscheltiere sind psychologisch gesehen Übergangsobjekte, die von der Bindung zu den Eltern in die Selbstständigkeit begleiten. Das steht für einen zehnmonatigen Säugling zwar noch nicht im Vordergrund. Aber es knüpft schon im Kinderwagen gerne eine Beziehung zu einem bestimmten Tierchen oder einem Püppchen, das immer zuverlässig da ist.

Tipps rund um Babys' Kuscheltier

  • Fördern Sie diese Bindung Ihres Kindes an sein Lieblings-Stofftier und «beseelen» Sie es, indem auch Sie mit dem Tier und ihrem Baby spielen, es sprechen, tanzen und hüpfen lassen.
  • Nehmen Sie das Lieblings-Kuscheltier Ihres Kindes ernst. Werten Sie es auf keinen Fall ab. Sonst würden sie auch die emotionale Welt Ihres Kindes abwerten.
  • Nehmen Sie Ihr Kind auch in dieser Hinsicht wie es ist: Manche Kinder haben ein einziges Lieblings-Stofftier, andere mehrere. Manche Kinder brauchen auch gar keines. Es gibt da kein Richtig und Falsch.
  • Achten Sie auf die Qualität des Kuscheltieres. Es sollte natürlich keine Schadstoffe enthalten, nicht fusseln oder sich Kleinteile an ihm befinden, die sich lösen und an dem sich ein Kleinkind verschlucken könnte. Zudem sollte es in einer Qualität gefertigt sein, die bewegtes Spielen, häufiges Waschen und ständiges Kuscheln aushält.
  • Geschmack lässt sich formen. Muss es wirklich immer gleich glitzer-rosa-blinkend sein oder hat Ihr Kind vielleicht auch Freude an einem einfachen selbstgestrickten Schweinchen?

Welche Kuscheltiere sind für Babys geeignet?

Kuscheltiere sollten aus robustem und schadstofffreiem Material gefertigt sein und dürfen nicht auseinanderfallen (Erstickungsgefahr). Zudem muss der flauschige Freund einen schonenden Waschgang überstehen und das Fell sollte flauschig sein, schön weich bleiben und keine Haare verlieren. Zudem sollte das Schmusetier nicht grösser sein als das Baby.

Kuscheltiere helfen Kindern, sich besser auszudrücken

Später wird aus den Plüschtieren noch mehr: Die Kinder beseelen ihre Lieblings-Kuscheltiere mit einer eigenen Persönlichkeit. Durch das Stofftier kann ein Kind sich manchmal besser ausdrücken und spielerisch zeigen, was ihm wichtig ist, beziehungsweise welche Bedürfnisse es hat. Auch kann das Kind (neue) Erlebnisse mit dem Lieblings-Plüschtier nachspielen und sie verarbeiten und weiterentwickeln.

Ausflug: Die legendäre Steiff-Galerie bewundern

Ein Besuch im Spielzeugmuseum Pegasus Small World in Aeugstertal  ist ein kleines Abenteuer. Das Erlebnismuseum verfügt über eine Dauerausstellung mit über 700 Steiff-Plüschtieren. Vom Bären bis zum Schaf oder zur Maus: Die detailgetreuen Kuscheltiere von Steiff lassen sich im Spielzeugmuseum aus nächster Nähe begutachten.

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Foto: Getty Images

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