Ernährung

Soja, Mandel oder Hafer? Milchalternativen im Überblick

Milchalternativen gibt es unzählige! Dank unserem Einmaleins wissen Sie Bescheid, wenn Ihr Teenie zu Haferdrink, Mandeldrink & Co. greifen will.

Ob aus Unverträglichkeit, fürs Tierwohl oder als Trend: Alternativen zu Kuhmilch sind beliebt. Besonders auch bei Teenagern, die gerne Neues ausprobieren. Doch was steckt wirklich hinter dem Milchersatz und wie schmecken die verschiedenen Produkte aus Hafer, Soja, Reis, Mandeln, Quinoa oder Cashew? Dank unserem Einmaleins der Milchalternativen haben Sie den Überblick! 

Warum überhaupt ein veganer Milchersatz?

Milchersatz im Überblick
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Pflanzlicher Milchersatz wird aus vielen Gründen getrunken. Laktoseintoleranz oder eine vegane Ernährung sind nur zwei davon. Daneben gibt es viele Leute, die gelegentlich zu Alternativen zur Milch greifen, weil sie die kulinarische Abwechslung lieben. 

Milchersatz: Gesünder oder nicht?

Ob Milchalternativen gesünder sind als Kuhmilch, darüber scheiden sich die Geister. Allerdings ist vegane «Milch» im Durchschnitt eher arm an Nährstoffen wie Kalzium oder Eiweiss. Sollte Ihr Teenie daher mit dem Gedanken spielen, sich vollständig vegan zu ernähren, ist es wichtig, dass Sie sich gemeinsam informieren, wie eine vegane Ernährung bedarfsdeckend gestaltet werden kann. Nützliche Informationen finden Sie zum Beispiel unter vegan.ch oder swissveg.ch.

Nützliche Informationen

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Das sind die beliebtesten Milchalternativen

Der Klassische: Sojadrink

«Milch» aus Soja ist der Klassiker unter pflanzlichen Alternativen. Anders als die meisten anderen Milchersatz-Produkte hat dieser Milchersatz einen hohen Eiweissgehalt. Sojadrink kann wie Kuhmilch zum Kochen und Backen verwendet werden. Er passt auch ins Müesli oder in den Kaffee. Allerdings besitzt Sojadrink einen etwas speziellen Eigengeschmack, weshalb viele Menschen lieber zu anderem Milchersatz greifen oder sie entscheiden sich für die Varianten mit Schokoladen- oder Vanille-Geschmack.

Der Edle: Mandeldrink

Die Milchalternative aus Mandeln besitzt einen feinen nussigen Geschmack, der an Marzipan erinnert. Sie ist daher vor allem für die süsse Küche, für Kaffee oder Müesli geeignet. Mandeldrink enthält Lecithin, das Wasser und Öl bindet, daher lässt sie sich, wie auch Sojadrink, besonders gut zum Backen verwenden. 

Unser Tipp: Besonders fein und etwas leichter als reiner Mandeldrink schmeckt die Kombination aus Mandeln und Reis.

Der Aufsteiger: Haferdrink

Zum neuen Liebling der veganen Milchalternativen mausert sich der Haferdrink, denn seinen leicht süsslichen Geschmack mögen praktisch alle. Haferdrink schmeckt gut im Müesli oder im Kaffee. Der Hafer stammt vorwiegend aus europäischer Produktion.

Tipp für Hobby-Barista: Der Haferdrink Bio V-Love Barista Drink (nur regional erhältlich) lässt sich prima aufschäumen für Cappuccino, Latte Macchiato und Co.

Der Unkomplizierte: Reisdrink

Auch die «Milch» aus Reis hat von Natur aus einen leicht süsslichen Geschmack und wird darum von vielen gerne pur genossen. In der salzigen oder süssen Küche kann sie ebenso wie Kuhmilch verwendet werden. Was auch sehr gut ankommt: Angereichert mit Haselnuss oder Mandeln sind Milchersatzprodukte auf Reisbasis besonders schmackhaft zum pur Trinken.
 

Der exotische Milchersatz: Kokosdrink

Kokosmilch ist uns hauptsächlich aus der asiatischen Küche bekannt. Doch als Drink aus Kokosextrakt und Wasser schmeckt der Milchersatz auch in Smoothies, Müeslis oder Suppen richtig fein und sorgt für das gewisse exotische Etwas. Und dieser Bio-Kokosdrink ist erwärmt sogar zum Aufschäumen geeignet.

Die noch weniger Bekannten: Quinoadrink und Cashewdrink

Auch auf Basis von Quinoa oder Cashew sind einige pflanzliche Alternativen zur Kuhmilch entstanden. Der Cashewdrink ist cremig, hat einen süss-nussigen Geschmack und eignet sich gut für Smoothies oder in Desserts. Quinoamilch ist auch leicht süsslich und schmeckt lecker auf Getreide gegossen, in warmem Brei oder Suppen.

Fotos: Getty Images

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