Schwangerschaft

33. Schwangerschaftswoche (SSW 33)

Purzelbäume schlagen war gestern: Aufgrund der immer enger werdenden Platzverhältnisse nimmt Ihr Baby in dieser Woche die so genannte Fötusstellung ein. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung Ihres Kindes in der 33. Schwangerschaftswoche.

Wenn Sie einen Jungen erwarten, wandern in dieser Woche die Hoden in den Hodensack. In einigen Fällen kann das aber auch erst nach der Geburt passieren. 

90% aller Kinder liegen jetzt schon seitlich mit dem Kopf nach unten. In dieser Position wird sich Ihr Baby langsam ins Becken absenken. Ausserdem nimmt es jetzt auf Grund der engen Platzverhältnisse die so genannte Fötusstellung ein : Es zieht die Knie weit nach oben, verschränkt die Arme vor dem Körper und rollt sich ein.

Tipp: Fotoshooting mit Babybauch

Viele Schwangere lassen jetzt von sich selbst Erinnerungsfotos machen. Der schöne, runde Babybauch erfüllt sie mit Stolz und Vorfreude auf Ihr Kind. Und der Zeitpunkt eignet sich ideal für einen Fototermin: Der Bauch ist schon gross und rund, aber es ist noch etwas Zeit bis zur Geburt. Die Fotos können Sie entweder zu Hause machen, oder Sie lassen sich in einem professionellen Fotostudio in Szene setzen. 

Mit unterschiedlichen Positionen und Kleidungsstücken können Sie sich und Ihren Babybauch nach Lust und Laune verändern. Bitten Sie Ihren Partner, die Kamera zur Hand zu nehmen, oder lassen Sie sich mit ihm zusammen von Freunden zusammen fotografieren. 

Einen besonderen Schnappschuss können Sie mit ein wenig Theaterfarbe und einem Pinsel zaubern: Malen Sie mit Ihrem Partner und eventuell den älteren Geschwisterkindern die Zukunft, gute Wünsche oder einfach ein sonniges Motiv auf Ihren Bauch und greifen Sie anschliessend zur Kamera. Natürlich bieten auch Fotografen professionelle Shootings für Schwangere an.

Wenn das Ihr erstes Kind ist, merken Sie vielleicht schon, dass Ihnen das Luftholen wieder etwas leichter fällt? Das liegt daran, dass das Köpfchen Ihres Babys jetzt nach und nach tiefer in Ihr Becken rutscht und so Ihr Zwerchfell entlastet. Dabei helfen ihm die so genannten Senkwehen, die zu den Übungswehen jetzt hinzukommen. 

Falls Sie schon schwanger waren, wird sich die Gebärmutter erst später senken, oft auch erst bei der Geburt. Auch das Sodbrennen lässt jetzt etwas nach. Dafür drückt Ihr Baby jetzt verstärkt auf Ihre Blase und Ihren Magen. Nehmen Sie deshalb besser kleinere Zwischenmahlzeiten zu sich, die Sie bis zum Ende Ihrer Schwangerschaft mit ausreichend Energie versorgen.

Tipps: So erkennen Sie die Zeichen für die bevorstehende Geburt

Ab dieser Woche können Sie damit beginnen, auf Anzeichen für eine bevorstehende Geburt zu achten. Drei deutliche Zeichen sprechen für einen baldigen Geburtsbeginn:

  1. Abgang des Schleimpfropfs, weil der Muttermund sich etwas geweitet hat

  2. Platzen der Fruchtblase mit mehr oder weniger starkem Auslaufen von Fruchtwasser

  3. Echte Geburtswehen (die auch während eines warmen Entspannungsbades nicht nachlassen)

Der Schleimpfropf

Während der Schwangerschaft verschliesst ein manchmal mit Blut vermischter Schleimpfropf den Muttermund und sorgt dafür, dass zum Beispiel Keime nicht in die Gebärmutter gelangen können. Dieser Schleimpfropf kann sich einige Wochen, Tage oder auch erst unmittelbar vor der Geburt durch Kontraktionen der Gebärmutter ablösen und verursacht manchmal blutigen Ausfluss, das so genannte Zeichnen. Der Schleimpfropf kann sich aber auch schon einige Wochen vor der Entbindung durch Gebärmutterkontraktionen lösen. Dadurch bereitet sich der Muttermund schon ein wenig früher mit einer Dehnung auf die Passage Ihres Babys vor.

Geburtswehen

Wenn gleichzeitig regelmässige und längere Wehen auftreten, kann das bereits die Geburt Ihres Babys ankündigen und Sie sollten sich auf den Weg machen. Am besten rufen Sie kurz in der Klinik oder dem Geburtshaus an. Vergessen Sie den Spitalkoffer nicht!

Diagnose: Strikte Bettruhe bis zum Ende der Schwangerschaft

Vielleicht wurde Ihnen vom Arzt bis zur Geburt absolute Bettruhe verordnet. In diesem Fall haben Sie keine Wahl und müssen liegen, liegen, liegen. Wenn Sie sich seitlich hinlegen, dann am besten auf die linke Seite: Strecken Sie das linke Bein aus und ziehen Sie das rechte Bein an. Diese Haltung begünstigt den Blutrückfluss zum Herzen.

So können Sie die erzwungene Ruhepause positiv erleben

Bleiben Sie nicht den ganzen Tag im Bett. Sie können sich auch im Wohnzimmer (oder im Garten bzw. auf dem Balkon) hinlegen. Um die Stimmung aufzuheitern, ziehen Sie sich schön an, widmen Sie sich Ihrem Make-up, das wirkt manchmal Wunder! 

Stehen Sie nicht unnötig auf, notieren Sie sich vorher, was Sie zu erledigen haben. Behalten Sie alle nützlichen Dinge griffbereit (Adressbuch, Telefon, Medikamente). Halten Sie sich in einem gut gelüfteten Raum auf und setzen Sie sich bequem hin: Stützen Sie Ihren Rücken mit einem Kissen und legen Sie ein Kissen unter die Beine.

Bringen Sie sich auf andere Gedanken, z.B. lesen Sie ein gutes Buch oder schauen Sie sich einen tollen Film an. Bringen Sie Ihr Fotoalbum auf den neuesten Stand oder entwerfen Sie die Geburtsanzeige und suchen Sie nach einem originellen Text. Vielleicht erstellen Sie schon eine (Adress-) Liste mit allen Personen, die Sie nach der Geburt benachrichtigen möchten.

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