Schwangerschaft

Hautpflege in der Schwangerschaft

Viele Schwangere freuen sich über ihre neue Üppigkeit: Die Brüste werden grösser, die Hüften breiter. Mit einigen Tricks halten Sie die Haut über den Rundungen schön elastisch.

Oft hat die Schwangerschaft positive Auswirkungen auf die Haut. Sie ist rein und durch die Wassereinlagerungen im Gewebe besonders straff und glatt. Dadurch lässt sie Sie strahlend und gesund aussehen. 

Trockene Haut und (juckende) Ausschläge sind jedoch keine Seltenheit und gerade Frauen, die zu Akne oder Schuppenflechte neigen, erleben während der Schwangerschaft eine Veränderung.

Die stärkere Durchblutung, besonders der Arme und Beine, dient einer ausgeglichenen Temperatur des Körpers. Ihnen wird schneller warm und Sie schwitzen öfters. Zudem können die Wangen manchmal gerötet sein oder es bilden sich rote Flecken auf dem Gesicht und dem Körper.
 

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Schwangerschaftsstreifen

Ungefähr ab dem fünften Monat können sich an Bauch, Brüsten und Oberschenkeln feine, rosa Streifen bilden, die so genannten Schwangerschaftsstreifen (Striae). Schuld daran sind bestimmte Hormone, welche die elastischen Fasern des Bindegewebes zerstören können und diese teilweise auch reissen. Es gibt kein garantiert wirkungsvolles Mittel gegen sie. Tägliches Einmassieren einer reichhaltigen Crème oder eines Körperöls und eine mässige Gewichtszunahme haben jedoch positive Auswirkungen auf die Elastizität der Haut.

Mit einigen Tricks halten Sie Ihr Bindegewebe geschmeidig:

  • Treiben Sie Sport. Bewegung regt die Durchblutung an und stärkt das Bindegewebe
  • Cremen Sie die Haut regelmässig ein. Es gibt spezielle Cremes und Körperöle gegen Schwangerschaftsstreifen
  • Achtung: Die Pflegeprodukte sollten keine Phthalate enthalten. Phthalate sind Weichmacher, die in vielen Kunststoffen enthalten sind. Sie stehen unter Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie speziell auf die Inhaltsstoffe der Cremes achten
  • Massieren Sie die Haut täglich: Unter der Dusche mit einem Waschlappen, einer Massagebürste oder einem speziellen Handschuh. Auch Zupf-Massagen sind sehr empfehlenswert (ab der 13. Woche): Etwas Haut zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen, leicht hochziehen, kurz festhalten, wieder loslassen
  • Wechselduschen regen die Durchblutung an. Auch wenn es ein bisschen Überwindung braucht: Stellen Sie den Wasserhahn zwischendurch auf kalt, wenn Sie unter der Dusche stehen!

Veränderte Melaninproduktion

Während der Schwangerschaft steigt die Melaninproduktion. Dies hat Veränderungen der Hautpigmentierung zur Folge. Muttermale, Sommersprossen, Leberflecken oder bestimmte Partien des Gesichtes (Chloasma / Schwangerschaftsmaske) können sich vorübergehend verdunkeln. Wichtig: Verzichten Sie auf lange Sonnenbäder und schützen Sie Ihre Haut zusätzlich mit Kleidung und Sonnencreme.

Nach den ersten drei Monaten der Schwangerschaft verfärbt sich bei einigen Frauen die Bauchmittellinie dunkel (sog. Linea nigra). Diese Linie ist unterschiedlich stark ausgeprägt (je nach Hauttyp) und wird wenige Woche nach der Geburt in den meisten Fällen vollständig, oder zumindest deutlich zurückgehen. Als Ursache dieser Verfärbung gilt die hormonell gesteuerte Pigmentumverteilung in den Hautzellen.

Foto: Getty Images

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