Babyschlaf

Selbständig einschlafen lernen

Nützliche Informationen

Das Baby lernt mit der Zeit, alleine einzuschlafen. Nächtliches Erwachen erschreckt es nicht mehr - doch manchmal braucht es trotzdem die Nähe von Mama oder Papa.

Der Schlaf des Babys verändert sich von Monat zu Monat. Grundsätzlich gilt, dass seine Schlafzeit abnimmt, je älter es wird. Es ist möglich, dass Babys, die nach einigen Lebensmonaten bereits durchschliefen, im zweiten Halbjahr nachts plötzlich wieder aufwachen und unruhig werden.

So kann Ihr Baby schlafen lernen

Nächtliches Aufwachen

Mit der Zeit lernt das Baby, sich selbst zu beruhigen. Es wacht nachts auf, merkt, dass alles in Ordnung ist und schläft weiter. Geben Sie dem Kind Gelegenheit, diese Zuversicht zu entwickeln. Sorgen Sie dafür, dass sich das Kind beim Einschlafen geborgen fühlt. Ein wiederkehrendes Abendritual gibt ihm das Gefühl von Sicherheit. Nach dem Ritual sollten Sie sich zurückziehen und das Kind alleine einschlafen lassen.

Trösten

Sie kennen Ihr Kind nun so gut, dass sie merken, wenn es sich nachts nicht selber beruhigen kann und Ihre Nähe braucht. Machen Sie kein Licht und nehmen Sie das Baby nicht aus dem Bettchen. Sie können sein Händchen halten oder sein Gesicht streicheln.  Sprechen Sie mit gedämpfter Stimme  - es soll merken, dass jetzt keine Spielzeit ist. Vielleicht hilft ihm ein Stofftier oder «Nuschi» sich zu beruhigen. Nahrung in Form von Schoppen braucht das Kind in der Nacht nicht mehr.

Tagesschlaf

Die meisten Kinder in diesem Alter schlafen tagsüber noch ein- bis zweimal. Manche Babys machen nur ein kleines Nickerchen, andere halten einen richtigen Vor- und Nachmittagsschlaf. Da das Schlafbedürfnis von Kind zu Kind verschieden ist, gibt es dazu keine festen Regeln. Die Schlafstunden, die Ihr Kind insgesamt braucht, sind aber fix. Je länger es tagsüber schläft, desto wacher ist es in der Nacht.

Es ist aber möglich, dass Ihr Kind an einem Tag mit besonderen Ereignissen wenig schläft - und in der Nacht ebenfalls unruhig ist. Es kann sich nicht von einem Tag auf den andern auf einen neuen Rhythmus einstellen.
 

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Foto: Getty Images

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