Babyschlaf

Generelles zum Babyschlaf

Nützliche Informationen

Stichwörter

Babyschlaf 0-3 Jahre Baby

Wie alles andere, will auch das Schlafen gelernt sein. Ein klar strukturierter Tag hilft dem Baby, sich auf den Nachtschlaf einzustellen. Ein ruhiges Abendritual vermittelt ihm Sicherheit.

In den ersten Lebensmonaten muss sich das Baby an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen. In der Regel wacht es nachts mehrmals auf und braucht Nahrung oder einfach Zuwendung. Es kann seine Bedürfnisse noch nicht aufschieben. Wenn es schreit, braucht es sofort Hilfe. Für Eltern und Kind kann es von Vorteil sein, in den ersten drei bis sechs Monaten gemeinsam im selben Zimmer (oder Bett) zu schlafen. Sie können sich so ohne grossen Aufwand ums Baby kümmern.

In jeder Altersstufe ist der Schlafbedarf von Mensch zu Mensch verschieden. Die meisten Säuglinge schlafen in der ersten Zeit 14 bis 18 von 24 Stunden. Doch schon nach einigen Wochen ist das Baby öfter wach. Es schläft nun weniger am Tag, dafür länger in der Nacht. Ab einem halben Jahr braucht es in der Nacht keine Milch mehr. Es lernt mit der Zeit, wenn es mitten in der Nacht aufwacht auch ohne Hilfe wieder einzuschlafen. Diese Selbständigkeit können Sie unterstützen. Nach einem liebevollen Abendritual soll das Baby in seinem Bettchen alleine einschlafen.

Tipps rund um den Babyschlaf

Abendritual

Das Abendritual hilft dem Baby, sich auf die Nacht einzustellen. Es merkt sich: Wenn Mama oder Papa mir den Pyjama anzieht, das «Nuschi» gibt und das Lied vom Mond singt, ist Schlafenszeit.
Im Verlauf der Entwicklung kann sich dieses Ritual verändern. Das Kind freut sich jetzt über eine Gutenachtgeschichte, ein kleines Gebet oder ein bestimmtes Bilderbuch. Das ganze sollte klar begrenzt sein und sich in einer ruhigen Atmosphäre abspielen.

Aufstehen

Häufiger als umgekehrt weckt das Baby am Morgen seine Eltern. Wenn das Baby morgens wach ist, sollte es nicht mehr lange im Bett bleiben müssen - dann beginnt der Tag. Es gibt jedoch auch unter den Babys Langschläfer. Wenn Sie merken, dass Ihr Kind wegen dem langen Morgenschlaf Mühe mit dem Nachtschlaf hat, sollten Sie es sanft wecken. Je länger es am Morgen schläft, desto länger wird es abends munter sein.

Das gibt einen ruhigen Schlaf

Ein strukturierter Tag hilft dem Baby beim Schlafen-Lernen. Es merkt sich, wann es Zeit zum Essen, Spielen und Schlafen ist. Auch häufiger Körperkontakt fördert das Wohlbefinden des Babys und hat Auswirkungen auf seinen Schlaf: Kinder, die tagsüber häufig herumgetragen werden, schlafen ruhiger als solche, die lange allein im Bettchen liegen. Ein Schlafsack kann Geborgenheit vermitteln und wildes Strampeln verhindern.

Angst, schlechte Träume

Je grösser und selbständiger das Kind wird, desto mehr Erlebnisse muss es nachts verarbeiten. Im zweiten und dritten Lebensjahr brauchen viele Kinder in der Nacht wieder Trost, weil sie schlecht träumen. Lassen Sie Geschwister im selben Zimmer schlafen, die Kinder fühlen sich so nicht allein.
 

Begehrtes Elternbett: Lesen Sie mehr zum Thema auf www.migros-impuls.ch.

Foto: Getty Images

Auch damit machen Sie Ihr Baby glücklich

Gugus