Babypflege

Richtig Zähneputzen: Tipps für Babys, Kleinkinder und Kinder

Nützliche Informationen

Wie putzen Kinder ihre Zähne richtig? Die Kindermundpflege beginnt mit dem ersten Zahn. Am Anfang helfen die Eltern mit. Doch muss Zähneputzen für die Kinder zum festen Ritual werden. Worauf Sie achten sollten, wann eine elektrische Zahnbürste Sinn macht und warum Zahnputzlieder helfen – das alles erfahren Sie hier.

Kariesfreie Milchzähne sind die Voraussetzung für gesund bleibende Zähne. Warum? Sie müssen sich das so vorstellen: Wenn in einer Hecke eine Lücke ist, dehnen die bestehenden Pflanzen sich aus und schliessen dieses Loch. So ist es auch mit den Zähnen. Ist ein Milchzahn kaputt und wird ausgerissen, rücken die anderen Zähne zusammen. Sie schliessen die Lücke. Die nachwachsenden, bleibenden Zähne haben zu wenig Platz - was später oft mit vielen Komplikationen und hohen Kosten, z.B. in Form einer Zahnkorrektur, verbunden ist. Deshalb ist es wichtig, dass die Zähne Ihres Kindes ab dem ersten Zahn richtig geputzt werden. Am besten gelingt dies, wenn aus dem Zähneputzen ein schönes Ritual gemacht wird.

Tipps zur Mundpflege

Kinder und Zähne putzen – was in welchem Alter?

  • Bei Ihrem Baby

Sobald das erste Zähnchen durchgebrochen ist, können Sie bei Ihrem Baby mit der Zahnpflege beginnen. Einfühlsam und mit Geduld reinigen Sie jeden Zahn ungefähr zehn Sekunden mit einer sehr weichen, speziellen Zahnbürste für Kinder ab null Monaten. Die Candida Lilibiggs Babyzahnbürste ist perfekt für eine sanfte Zahnpflege geeignet. Die Borsten sind ultrasoft, mit einem runden Konturschnitt, angenehm und schonend für das sensible Babyzahnfleisch. Kinder schlucken die Zahnpasta häufiger, deshalb sollten Sie eine Kinderzahnpasta (ca. erbsengrosse Portion) mit weniger Fluorid verwenden.
Ein grosser Verursacher von Karies bei Kleinkindern ist auch das Schoppentrinken. Neben der Zahnpflege sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Baby nicht ständig am Sauger nuckelt – ausser natürlich, der Schoppen enthält lediglich Wasser oder ungesüssten Tee. Denn wenn zuckerhaltige Getränke die Zähne ständig umspülen, schadet das den Milchzähnen massiv.

 

  • Bei Kindern unter sechs Jahren

Ab zirka ein- bis eineinhalb Jahren ahmen Ihre Kinder Sie stark nach. Nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion wahr und putzen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam die Zähne. Da die Feinmotorik noch zu wenig ausgebildet ist, kann Ihr Kleines nur die Flächen putzen. Deshalb empfiehlt es sich, dass Mama oder Papa nachputzen. Nehmen Sie sich die Zeit bis mindestens zum Schulalter. Ihr Kind freut sich bestimmt, wenn Sie es für seine Zahnputzleistung loben. Steckt es in der «Ich will nicht»-Phase? Versuchen Sie, es mit lustigen Zahnputzliedern oder Versen zu motivieren. Achten Sie auch hier darauf, dass Sie morgens und abends Kauflächen, Aussen- und Innenseiten putzen – mit einer kindgerechten Zahnbürste und der richtigen Zahnpasta.

 

  • Ab zirka sechs Jahren

Zwischen sechs und acht Jahren verlieren Ihre Sprösslinge die ersten Zähne. Machen Sie daraus ein Ritual. Die Zahnfee, das Zahndöschen – so realisiert Ihr Kind, wie wertvoll seine Zähne sind. Ungefähr mit Schuleintritt sollte es seine Beisserchen selbst reinigen können. Motivieren und loben Sie Ihr Kind weiterhin. Zum Beispiel mit einem Buch, in das es jeden Abend einen Sticker kleben darf. Die ersten bleibenden Zähne sind da? Dann ist jetzt der Zeitpunkt, auf eine Jugendzahnbürste und Jugendzahnpasta umzusteigen.

Wie putzen Kinder ihre Zähne: mit elektrischer Zahnbürste oder von Hand?

Ist Ihr Kleines gerade in der «Mach ich selbst»-Phase oder hat es wenig Ausdauer? Dann bietet sich eine eigene elektrische Kinderzahnbürste an (ab drei Jahren). Untersuchungen zeigen, dass die elektrische Zahnbürste mit oszillierendem Drehkopf Zahnbelag zuverlässig entfernt. Das gleiche Ergebnis erzielen Sie auch mit der Handzahnbürste - vorausgesetzt, man macht es richtig. Denken Sie immer daran: Sehen Sie ab und zu nach, ob das Kind alle Zähne rundum putzt und nicht einfach planlos schrubbt. Das mag vielleicht zeitaufwändig sein, doch es lohnt sich.

Wichtig: Ersetzen Sie jede Zahnbürste und jeden Bürstenkopf spätestens nach 3 Monaten.

Nicht nur das Zähneputzen ist wichtig

Die richtige Ernährung ist genauso essenziell. Dazu gehört die Zurückhaltung bei süssen Getränken und Süssigkeiten. Denn der Zuckergehalt im Mund nährt die Kariesbakterien. Falls es nicht ganz ohne Süsses geht, sollten Ihre Sprösslinge danach unbedingt die Zähne putzen oder zumindest den Mund mit Wasser ausspülen. Machen Sie einen Tagesausflug und haben keine Zahnbürste im Rucksack? Dann hilft nach den Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten auch ein zahnschonender Kaugummi.

Foto: Getty Images 

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