Babypflege

Sanfte Babymassage mit starker Wirkung: Entspannung pur für Ihr Baby

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Babypflege 0-3 Jahre Baby

Die meisten Säuglinge geniessen es, wenn sie sanft massiert werden. Zudem vermitteln Babymassagen einem Kind Vertrauen, können Bauchkrämpfe lindern und ihm dabei helfen, den Schlaf zu finden.

Berührungen tun Ihrem Baby gut. Nehmen Sie sich deshalb viel Zeit für Streicheleinheiten – so spürt Ihr Kind Ihre Zuwendung ganz direkt und lernt das Gefühl von Vertrauen kennen. Vielseitige Berührungen regen zudem die Blutzirkulation und die Ausbildung der Nervenbahnen an.

Unsere Massage Tipps

Wohltuendes Ritual

Mit regelmässigen Babymassagen können Sie Berührungen zum Ritual werden lassen. Beginnen Sie bald nach der Geburt Ihres Kindes damit – fünf Minuten ein- bis zweimal am Tag genügen. Nach sechs Wochen können Sie die Massage auf zehn bis 20 Minuten verlängern.

Tipps für eine behutsame Massage

  1. Streichen Sie in kreisenden Bewegungen sanft über die Haut Ihres Kindes.
  2. Massieren Sie mit den Fingerspitzen oder auch mal nur mit dem Daumen.
  3. Am besten legen Sie Ihr Baby zuerst auf den Rücken – so haben Sie immer Blickkontakt.
  4. Später drehen Sie es auf den Bauch, um ihm den Rücken zu massieren.

Die sanften Berührungen beruhigen das Baby, weil es dabei seine Muskeln entspannt. Einigen Kindern helfen Massagen bei Bauchweh und Einschlafproblemen. Wenn Sie während der Massage leise mit Ihrem Kind sprechen, kann es sich noch besser entspannen.

Worauf Sie bei der Babymassage achten sollten

  1. Sorgen Sie für eine angenehme Raumtemperatur, da sich das Baby sonst erkälten könnte.
  2. Benutzen Sie als Unterlage ein angewärmtes Badetuch oder ein Schaffell.
  3. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, damit diese nicht zu kühl sind, und wärmen Sie auch das Massageöl.
  4. Für die Babymassage eignen sich am besten Babyöle, die auf Allergieverträglichkeit getestet wurden, oder reines Mandel-, Avocado- und Jojobaöl.
  5. Verzichten Sie auf die Massagen, wenn Ihr Kind krank ist oder gerade geimpft wurde.
  6. Massieren Sie grundsätzlich sanft und mit wenig Druck, am besten mit den Fingerspitzen oder dem Daumen.

Gefällt es Ihrem Kind?

Nicht jedes Kind mag es, massiert zu werden. Erzwingen Sie deshalb nichts. Ausserdem merken Sie schnell, welche Art des Massierens Ihrem Baby gefällt. Wenn Ihr Baby an gewissen Stellen besonders gern berührt wird, passen Sie Ihr Programm seinen Bedürfnissen an.

Bücher und Kurse

Zum Thema Babymassage sind diverse Bücher erhältlich. In Babymassagekursen können Sie verschiedene Techniken erlernen.

Foto: Getty Images

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