Babypflege

Alles rund ums Wickeln

Am Anfang ist Wickeln eine kleine Herausforderung. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt und wie Sie die Prozedur für Ihr Baby so angenehm wie möglich gestalten.

Nützliche Informationen

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Nach dem Stuhlgang sollte die Windel rasch gewechselt werden. Verzichten Sie vor allem bei Neugeborenen auf Seife um Hautreizungen vorzubeugen. Wasser reicht!
  • Das Baby mehrmals am Tag ohne Windeln strampeln zu lassen, wirkt sich positiv auf die Gesässhaut aus. 
  • Der richtige Wickeltisch ist wichtig: Erhöhte Seiten sorgen für Sicherheit, die richtige Höhe für einen schmerzfreien Eltern-Rücken. Achten Sie darauf, dass Windeln, Salben und Tüchli gut erreichbar sind.
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Im ersten Lebensmonat macht Ihr Kind rund acht Mal am Tag sein grosses Geschäft in die Windeln – und es uriniert etwa stündlich. Laut der Amerikanischen Pädiatrie-Akademie ist es jedoch nicht zwangsläufig notwendig, eine Windel sofort zu wechseln, sobald Ihr Baby uriniert. Sie sollten die Windel jedoch unmittelbar nach jedem «grossen» Stuhlgang wechseln, um Hautreizungen vorzubeugen.

5 Tipps rund ums Wickeln

1.) Bewegungsfreiheit

Achten Sie darauf, dass die Windeln nicht zu gross oder zu klein sind, damit Ihr Baby die richtige Bewegungsfreiheit hat.

2.) Viel Luftkontakt

Die Babyhaut wird weniger schnell wund, wenn sie viel Luftkontakt bekommt. Den Po also einen Moment an der frischen Luft trocknen lassen und das Baby immer wieder windelfrei strampeln lassen.

3.) Keine Seife

Den Windelbereich sollten Sie nicht zu oft waschen und keine Seife verwenden. Denn Seife kann die Haut angreifen. 

4.) Reinigungstüchlein für unterwegs

Für unterwegs sind Reinigungstüchlein ideal, jedoch nicht bei jedem Baby für den ständigen Gebrauch geeignet. Die Substanzen in Reinigungstüchern können die Haut reizen. 

5.) Nie unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch

Alles, was es zum Wickeln braucht, bereitlegen und das Kind nie unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen lassen.

Amüsante Ablenkung

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Ist die Wickelkommode erst einmal eingerichtet, geht es an die Detailarbeit. Mit einem süssen, griffbereiten Spielzeug machen Sie für Ihr Baby die Wickelzeit noch angenehmer. Spielzeug stellt sicher, dass Ihr kleiner Entdecker immer etwas Spannendes zu beobachten hat. Bunte Mobiles und Plüschtiere helfen bestimmt. 

Was, wenn der Po wund ist?

Der beste Schutz gegen einen wunden Po ist häufiges Wickeln. Vor allem nach dem Stuhlgang, der die Haut schnell reizen kann, sollte man dem Baby rasch die Windeln wechseln. 
Zeigen sich trotzdem einmal Rötungen, tragen Sie etwas Wundheilsalbe auf die betroffenen Stellen auf. Lassen Sie Ihr Kind aber auch regelmässig ohne Windeln strampeln. Frische Luft beugt Rötungen vor. 
Trotz allem kann es auch bei Ihrem Baby zu einer Windeldermatitis kommen. Diese äussert sich durch Entzündungserscheinungen wie gerötete und geschwollene Haut, Bläschenbildung, Nässen, Krustenbildung und Schuppung am Babypo. Auch hier gilt: Wechseln Sie die Windeln häufig und lassen Sie Ihr Baby windelfrei strampeln. Auch Salben mit entzündungshemmenden und antimikrobiellen Zusätzen bewirken meist, dass die Windeldermatitis in wenigen Tagen abheilt.

Verstopfung bei Schoppenkindern

Gestillte, gesunde Kinder entleeren ihren Darm unterschiedlich oft. Nach der Geburt füllen Stillbabys zunächst mehrmals täglich, also fast bei jeder Mahlzeit ihre Windel. Mit der Zeit kann die nächste Stuhlwindel auch mal einige Tage auf sich warten lassen, ohne dass eine Verstopfung vorliegt. Kinder, die Flaschennahrung gefüttert bekommen, verdauen die Milch anders. Für gewöhnlich hat Ihr Schoppenkind einmal pro Tag Stuhlgang. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind sich nicht wohl fühlt und der Stuhl ungewöhnlich lange auf sich warten lässt, empfiehlt es sich, eine Mütterberaterin oder einen Kinderarzt aufzusuchen.

Sicherheit

Je älter Ihr Baby ist, desto mehr bewegt es sich. Lassen Sie es auf dem Wickeltisch keinen Moment aus den Augen. Jegliche Produkte, welche Sie fürs Wickeln benötigen, sollten Sie bereits vor dem Wickelprozess bereitlegen – vorzugsweise ausser Reichweite des Kindes. Vor allem Pflegeprodukte oder Puder dürfen keinesfalls neben dem Kind liegen, weil bei diesen Produkten die Gefahr besteht, dass Ihr Kind sie in den Mund nimmt. 

Der richtige Griff 

Liegt Ihr Kind gemütlich und sicher auf dem Wickeltisch, gilt es die Wechselprozedur möglichst effizient und angenehm durchzuführen. Es ist wichtig, hüftschonend für das Baby zu wickeln. Hierzu fasst man mit einer Hand an den gegenüberliegenden Oberschenkel. Das andere Bein des Kindes liegt dann auf dem eigenen Arm. Jetzt kann man den Po mit dem sauberen Teil der alten Windel abwischen und diese dann zusammenfalten und entfernen. Danach den Babypo mit einem feuchten Waschlappen abwischen. 

Stoffwindeln – Pro und Contra

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Stoffwindeln überzeugen nicht nur umweltbewusste Eltern. Die durchschnittlich rund 6000 Wegwerfwindeln, die ein Kind benötigt, gehen auch ganz schön ins Geld. Auf die ganze Wickelzeit gesehen können Sie mit 30 Stoffwindeln, welche als Grundausstattung empfohlen werden, also durchaus Geld sparen. 

Bei den Stoffwindeln wird ein bestimmtes Schema verfolgt: In die Windel wird ein Windelvlies eingelegt, das für die hygienische Entsorgung des Stuhlgangs ideal geeignet ist. Den Rest wäscht man in der Waschmaschine. Stoffwindeln können in verschiedenen Farben und Materialien gekauft werden. Besonders praktisch: Die Windeln sind mitwachsend. Mit Knöpfen können Eltern die Windeln grösser oder kleiner machen.   

Ein Nachteil der Stoffwindel ist jedoch, dass man sie öfter wechseln muss, da sie häufig weniger saugstark sind. Zudem sind solche Windeln für unterwegs eher umständlich. 

Wickeltasche – Das muss rein

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Die Wickeltasche wird ganz sicher ein wichtiger Begleiter bei vielen Ausflügen mit Ihrem Baby werden. Deshalb sollte sie nicht nur gut aussehen, sondern auch möglichst praktisch sein. Folgende Utensilien sollten in Ihrer Wickeltasche nie fehlen:

  • Windeln
  • Feuchttücher
  • Wickelunterlagen
  • Plastiktüte für benutzte Windeln
  • Wechselsachen fürs Baby
  • Wasserflasche
  • kleines Spielzeug
  • Ersatzschnuller
  • Pflaster und Salben/Cremes

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Foto: Getty Images

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