Babyausstattung

Babykleider: Bitte recht gemütlich!

Nützliche Informationen

Hübsch angezogene Babys wirken doppelt knuddelig. Doch woaruf gilt es beim Kleiderkauf zu achten und wie weiss ich, welche Kleidergrösse ich für mein Baby wählen soll?

Gute Babykleidung engt nicht ein und zwickt nicht, kann einfach an- und ausgezogen werden und sorgt für optimalen Temperaturausgleich. Ausserdem soll sie problemlos und oft in der Waschmaschine gewaschen werden können. Und natürlich soll das Baby darin hübsch aussehen: Je nach Anlass im süssen Pyjama-Look, festlich in Rüschen und Plüsch oder sportlich gerüstet für Wind und Wetter.

Tipps zum Kleiderkauf

Grössentabelle

Die Kleidergrösse bemessen sich nach Körperlänge in cm. Angefangen bei 50 für Neugeborene geht es im 6-cm- Schritten aufwärts. Mit einem Jahr ist das Baby ungefähr bei Grösse 74-86 angelangt. Bei den Socken geht es nach Länge des Füsschen in cm (10-13 für Neugeborene, 22-24 für 1-2 jährige), bei den Käppchen misst man den Kopfumfang über den Ohren.

Farbenlehre

Rosa für Mädchen, hellblau für Knaben – diese Farbenlehre war vor hundert Jahren noch genau umgekehrt! Denn Rot gilt als aktive, männliche Farbe und somit wurde auch das «kleine Rot», nämlich rosa, den Knaben zugeordnet. Durch blaue Overalls und Marineuniformen wurde Blau später zum Symbol für die männliche Arbeitswelt. Kleine Jungen wurden also in hellblaue Strampler gesteckt - und für die Mädchen blieben die rosaroten. Und heute? Rosa gilt heute als sanft (tatsächlich hat es eine beruhigende Wirkung) und als der Inbegriff von weiblich.

Doch diese Farbwahl ist nicht zwingend. Babykleidung wird immer farbenfroher. In den Kleiderläden sind die Regale ungefähr ab Grösse 86 nach Boys und Girls getrennt. Für die ganz Kleinen gibt es einerseits Unisex-Modelle in weiss, beige, hellgrün oder orange, jedoch auch eindeutige Jungen- oder Mädchen-Sachen. Wer will, kann bereits Säuglinge als kleine Prinzessinnen oder als kleine Actionhelden einkleiden.

Bio-Textilien

Da das Baby die Körperwärme noch nicht so gut regulieren kann, sind Textilien aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle, Seide oder Mischungen davon eine gute Wahl. Optimal für die empfindliche Babyhaut sind auch Bio-Textilien. Sie enthalten keine chemischen Bleichmittel oder Zusatzstoffe, welche die Haut irritieren könnten. Sie wurden ohne den Einsatz von Pestiziden hergestellt und schonen so die Umwelt und alle Menschen, die an der Produktion beteiligt sind. Achten Sie auf zertifizierte Labels, die strengen Kontrollen unterliegen, wie z. B. Migros Bio Cotton.

Foto: Getty Images

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