Babyernährung

Knabberspass – Babysnacks und leckere Snackideen für Kleinkinder

Auf längeren Ausflügen oder auf dem Spielplatz – sind mal keine frischen Früchte mit dabei, sorgen kleine Knabbereien wie Biscuits, Flips und Riegel für Abwechslung. Wir geben dir ein paar praktische Tipps, worauf du beim Einkauf von Snacks achten solltest und wann sich welche Knabbereien eignen.

Viele Eltern verlassen das Haus nicht ohne ein paar kleine Snacks für zwischendurch. Denn kleine Kinder werden bei längeren Ausflügen und Wartezeiten schnell mal ungeduldig und beginnen zu quengeln. Kleine Knabbereien sind ideal für zwischendurch, sie bringen etwas Abwechslung in den Speiseplan und die Kleinen lernen beim Knabbern spielerisch die Hand-Augen-Koordination. 

Babysnacks kaufen oder selber vorbereiten

Ob du die Snacks für zwischendurch selber zubereitest oder kaufst, ist dir überlassen. Wie der Babybrei lassen sich auch die Zwischenmahlzeiten im Vornherein zubereiten. Verwende wenn möglich saisonale Bio-Produkte für die Zubereitung. Starte mit ein paar einfachen Rezepten und finde heraus, welche Früchte und Getreidesorten dein Kind am liebsten mag. Manchmal fehlt uns Mamis und Papis aber einfach die Zeit, nebst Gemüsebrei und Schoppen auch noch eine frische Zwischenmahlzeit vorzubereiten. Immer dann ist es ganz praktisch, wenn für die Zwischenverpflegung auf gekaufte Snacks zurückgegriffen werden kann. Das Angebot an Fertigsnacks ist mittlerweile riesig: Ob Biscuits, Flips oder Riegel – wir bringen etwas Übersicht in den Knabberdschungel.

Ab wann mit Babysnacks starten

Verschiedene Snacks wie Babyflips und Puffs gibt es bereits für Babys ab sechs Monaten. In der Regel startet man erst nach dem Beginn der Beikost, also wenn erste Breisorten oder Fingerfood eingeführt wurden und die ersten Zähne durchgebrochen sind. Zu Beginn eignen sich vor allem weiche Snacks, die nicht verschluckt werden können. Erst mit den ersten Zähnchen und wenn die Kinder etwas geübt sind mit dem Kauen, dürfen auch Biskuits, Waffeln und Getreideriegel angeboten werden.

Flips, Puffs und Hoops

Gerade am Anfang mit dem Start der Beikost eignen sich leichte Flips oder Puffs auf Maisbasis am besten für Babys und Kleinkinder. Flips und Puffs haben den Vorteil, dass sie im Kontakt mit Speichel oder Wasser sehr schnell im Mund schmelzen. So kann dein Kind gefahrlos kauen und schlucken lernen und gewöhnt sich an feste Nahrung. Bevorzuge Getreidepuffs ohne Zusatzstoffe, Salz und Zucker und setze auf speziell für Babys hergestellte Produkte. Flips und Puffs sind eine ziemlich klebrige Angelegenheit. Für klebrige Hände unterwegs empfehlen wir Feuchttücher miteinzupacken.

Reiswaffeln

Bei der Herstellung von Reiswaffeln werden Reiskörner unter Druck mit Dampf erhitzt und das im Korn enthaltene Wasser verdampft. Das sogenannte Puffreis bläht sich auf und die Stärke verkleistert. Aufgrund des Arsens, das natürlicherweise im Reis enthalten ist, sollte auf viel Abwechslung im Menüplan der Kinder geachtet und nicht zu viel Reis angeboten werden. Ein- bis zweimal Reiswaffeln in der Woche sind unbedenklich. Bei zu Verstopfung neigenden Kindern sollte auf Reisprodukte verzichtet werden. 

Früchte- und Getreide-Riegel

Gerade etwas grössere Kinder, die bereits laufen, herumtoben und sich viel bewegen, bekommen zwischen den Mahlzeiten oft Hunger und verlangen nach einer Kleinigkeit für zwischendurch. Vor allem unterwegs eignen sich Früchte- und Getreideriegel, die als kleine Zwischenmahlzeit praktisch in der Handtasche oder im Rucksack mitgenommen werden können. Kaufe speziell für Kleinkinder gekennzeichnete Riegel, wie z.B. Mibébé Riegel Apfel-Himbeeren, diese sind weicher als Erwachsenenriegel und damit leichter zu beissen. 

Nüsse, Trockenfrüchte und Gemüsesnacks

Nüsse und getrocknete Früchte oder Gemüsecrisps, wie z.B. Mibébé Apfelschnitze Crisps, sind schmackhafte Alternativen zu Schoggi und Süssigkeiten. Bei Nüssen und getrockneten Früchten ist allerdings gerade bei Kleinkindern Vorsicht geboten. Denn aufgrund ihrer Grösse werden sie schnell mal verschluckt. Ärzte empfehlen Nüsse und Dörrfrüchte wie Rosinen erst ab einem Alter von mindestens drei Jahren anzubieten wenn das Kind wirklich schon gut selber kauen und schlucken kann. Getrocknete Apfel- oder Bananen-Schnitze sind wegen ihrer natürlichen Süsse bei Kindern ein besonders beliebter Snack. 

Biscuits, Zwieback und Knabberstangen

Zwieback und Kekse eignen sich vor allem für etwas kau-geübte Kleinkinder. Solange dein Kind noch keine Zähne hat und im Kauen noch nicht so geübt ist, solltest du ihm den Zwieback nur zerbröselt in etwas Milch oder Fruchtsaft aufgelöst geben. Ist dein Kind am Zahnen, sind Zwieback, Biscuits und Knabberstangen ein willkommener Zwischensnack zum Knabbern. Zwieback und Stangen gibt es auf Basis verschiedener Getreide wie Weizen oder Dinkel, manche Baby-Zwieback enthalten Milch, andere Zucker. Schaue, was dir persönlich wichtig ist. Baby-Zwieback gibt es auch auf Hirse-Basis. Wenn dein Kind bereits Zähnchen hat, vergiss das Zähneputzen nicht nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Snacks.

Übrigens: Im Vergleich zu früher, wird heute empfohlen, bereits ab dem Alter von 5-7 Monaten erste kleine Portionen an glutenhaltigen Getreidearten anzubieten.

Fertige Snacks wie Riegel, Flips oder Biscuits sind natürlich kein Ersatz für frisches Obst und Gemüse. Sie sind aber ein praktischer Snack für unterwegs oder wenn du zwischendurch mal etwas Besonderes anbieten möchtest. Achte auf die Inhaltsstoffe, die deinem Kind besonders guttun und stelle sicher, dass du beim Knabbern immer in der Nähe bleibst.

Foto: Getty Images

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