Babypflege

Das Baby baden - sicher und entspannt

Einen Säugling zu waschen, der sich hin und her bewegt, sich kaum fassen lässt und eventuell schreit, will gelernt sein. Wir verraten, worauf es ankommt, wenn Sie Ihr Baby baden.

Nützliche Informationen

Nützliche Informationen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bereiten Sie Ihr Baby jeweils auf ein Bad vor, indem Sie das Gesicht und die Beinchen zuerst ein wenig befeuchten.
  • Die Wassertemperatur sollte 37 Grad nicht übersteigen. Mit einem Badethermometer können Sie die Temperatur optimal erkennen. 
  • Die Haut Ihres Babys können Sie nach dem Bad zum Beispiel mit Mandelöl oder einer milden Creme pflegen. 

Die meisten Babys geniessen es, im warmen Wasser zu schweben - sicher gehalten von Mami oder Papi. Viele Babys sind nach dem warmen Bad so richtig müde und schlafen anschliessend leicht ein. Deswegen bauen Eltern das Baden gern in die Abendroutine ein. Täglich zu baden ist jedoch nicht sinnvoll, zumal Babys kaum schmutzig werden. Es genügt, täglich das Gesichtchen und die Hände mit einem weichen Lappen zu putzen sowie Po und Genitalbereich beim Windelwechsel zu reinigen und zu pflegen. Neugeborene sollten nicht öfter als ein- bis zweimal pro Woche für sechs bis acht Minuten gebadet werden. Ein allzu häufiger Besuch in der Babywanne kann ihre empfindliche Haut austrocknen.

Unsere Bade-Tipps

Zubehör: Babybadewanne, Badesitz, Thermometer

Eine Babywanne, ein Badeeimer oder ein Badewannensitz fürs Baby sind nützliche Anschaffungen. Zum einen haben Säuglinge es gern, wenn ihre Füsschen Kontakt mit dem Wannenrand haben. Zum anderen müssen Sie nicht die ganze Badewanne mit Wasser füllen. Ausserdem können Sie die Wassertemperatur einfach regulieren. Ideal sind etwa 36-37 Grad. Säuglinge verspüren Temperaturunterschiede stärker als Erwachsene, weshalb es wichtig ist, die Badezeit dem kindlichen Befinden anzupassen. Zeigt ein Baby Unwohlsein in Form von Unruhe oder Weinen – oder sogar eine Gänsehaut, dann ist es Zeit, das Bad zu beenden. Testen Sie die Temperatur mit Ihrem Ellenbogen oder mit einem Badethermometer.

Im Badeeimer können schon Säuglinge gebadet werden. Der Vorteil: Man braucht nur wenig Wasser und die Handhabung ist auch für eine Person einfach. Allerdings ist der Badeeimer nur für Babys bis etwa sechs Monaten geeignet. Danach wird es darin zu eng für die Kleinen. 

Eine Babywanne hingegen kann lange benutzt werden. Für den Anfang gibt es für manche Modelle Badewanneneinsätze, die Ihrem Baby zusätzlich Halt geben.

Badesitze eignen sich für Babys, die bereits mit Unterstützung selbständig sitzen können. Sie erinnern an die Sitze von Hochstühlen, an denen Babys sicher am Tisch sitzen. Obwohl Ihr Kind solch eine Sitzgelegenheit vielleicht schon gewöhnt ist, gilt auch hier: Halten Sie Ihr Baby immer gut fest und lassen Sie es niemals allein.

Spass und Sicherheit in der Badewanne

Ist Ihr Kind erst einmal im warmen Wasser, brauchen Sie beide Hände. Am besten, Sie legen sich schon vorher alle Utensilien bereit und sorgen für angenehme 22 bis 24 Grad im Badezimmer. Sie brauchen einen weichen Lappen oder einen Schwamm, eventuell ein mildes Shampoo und ein Badetuch. Füllen Sie die Wanne mit Wasser, legen Sie Badetuch, Windel und frische Kleider bereit. Jetzt können Sie Ihr Baby ausziehen und es mit den Füssen voran ins Wasser gleiten lassen.

Das perfekte Badespielzeug

Das Wasserspielzeug sollte altersgerecht ausgewählt werden. Badewannenspielzeug gibt es für verschiedene Altersklassen: ab sechs Monaten, ab einem Jahr, ab zwei Jahren bis hin zu Spielzeug ab fünf Jahren. Bei der Auswahl des ersten Badespielzeugs für Ihr Kind ist es wichtig, ein Spielzeug auszuwählen, welches aus weichem, elastischem Material besteht und somit keine Verletzungsgefahr in sich birgt. Tipp: Badetiere mit Sprühfunktion aus hygienischen Gründen regelmässig ersetzen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Spielzeug keine Kleinteile enthält, welche Ihr Kind verschlucken könnte. 
 

Die richtige Waschposition

Nicht nur für frischgebackene Eltern kann das Baden ziemlich aufregend sein. Das Kleine strampelt vielleicht vor lauter Begeisterung, und Badezusätze machen die Haut glitschig. So haben Sie Ihr Baby in der Wanne gut im Griff: Wenn Sie Rechtshänderin sind, ruhen Kopf und Nacken Ihres Babys auf Ihrem linken Unterarm. Mit der linken Hand halten Sie Babys Oberarm. So haben Sie die andere Hand frei, um Ihr Baby zu waschen. Seine Schultern sollten mit warmem Wasser bedeckt sein. Wenn Sie Ihr Baby aus dem Bad heben, wickeln Sie es ins trockene (Kapuzen-) Badetuch und tupfen es trocken. Trocknen Sie es besonders in den Hautfalten der Leistenbeuge und der Kniekehlen, auch am Hals und zwischen den Fingerchen sorgfältig ab. Babyhaut kann beispielsweise mit Mandelöl oder einer Creme gepflegt werden. Falls der Nabelstumpf noch haftet oder der Nabel noch feucht ist, ist es wichtig, ihn nach dem Bad gut zu trocknen. Am besten geht dies mit dem Föhn.

Die perfekte Dauer und Temperatur eines Babybades

In den ersten zwei Monaten dauert das Babybad nur 5-10 Minuten, sonst könnte das Baby auskühlen. Viele Eltern wenden danach die Faustregel «5 Minuten länger pro Lebensmonat» an. Achten Sie einfach darauf, wie wohl sich Ihr Kind fühlt. Spätestens, wenn das Wasser zu kalt wird, ist das Baden jedoch beendet. Das Badewasser sollte zu Beginn 37 Grad nicht übersteigen. 

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Foto: Getty Images

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