Babyausstattung

Sinne entwickeln: mit Babyspielzeug sinnvoll unterstützen ohne zu überfordern

Sehen, hören, schmecken, fühlen, riechen - für Babys können die vielen Sinneseindrücke anfangs ganz schön verwirrend sein. So kannst du spielerisch die Entwicklung unterstützen.

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Kleinkind Babyausstattung

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Die Entwicklung der Sinne beginnt schon im Mutterleib.
In den ersten Lebensmonaten trägt eine anregende Umgebung dazu bei, dass das Baby seine Sinne gebrauchen und entwickeln kann. Aber auch immer wiederkehrende Handlungen sind wichtig. Denn: Durch Füttern, Wickeln oder Spielen lernt das Baby, seine anfangs verwirrenden Wahrnehmungen zu ordnen. Es kann allmählich Abläufe erkennen.

Für eine gleichmässige Entwicklung der Sinne ist eine «Mischkost» verschiedener Sinnesreize förderlich. Der heutige Alltag mit seinen optischen und akustischen Reizen kann Kinder auch überfordern. Gönne deinem Kind immer wieder etwas Ruhe, wenn du merkst, dass es quengelig wird. Oft werden im Gegenzug die körpernahen Sinne vernachlässigt: Lasse dein Baby deshalb so oft wie möglich auf der Krabbeldecke spielen und sich frei bewegen.

Der Sehsinn

Neugeborene sehen nur auf eine Entfernung von zirka 20 Zentimeter scharf. Hänge Mobiles mit einfachen Formen und kräftigen Farben über das Bettchen und den Kinderwagen. Alles, was sich bewegt, fesselt die Aufmerksamkeit der Kleinen.

 

Der Hörsinn

Der Hörsinn funktioniert von Geburt an. Babys können die Stimme der Mutter schon sehr früh von fremden Personen unterscheiden - sie kennen diese ja bereits aus dem Mutterleib. Babys lieben Spielzeuge, die angenehme Geräusche machen. Eine Spieluhr ist deswegen von Anfang an willkommen im Babybett.

Tipp: Manche Babys beruhigt das Geräusch eines tickenden Weckers. Es erinnert sie an den Herzschlag der Mutter.

Der Tastsinn

Den Tastsinn deines Babys kannst du anregen, in dem du ihm verschiedene Materialien zum Befühlen geben. Wie schön knistert doch ein Geschenkpapier! Wie weich fühlt sich Schaumstoff oder Watte an! Ganz wichtig ist aber, dass es keine scharfen Kanten gibt, die das Baby verletzen können.

 

Der Geschmackssinn

Das Baby mag zu Beginn nur eine Geschmacksrichtung: süss. Die leicht süssliche Muttermilch schmeckt ihm deshalb besonders gut. Bei Saurem oder Bitterem verzieht es das Gesicht oder schreit. Dieses Verhalten schützt Babys und Krabbelkinder davor, unbemerkt giftige Stoffe zu schlucken, die sie auf ihrer Erkundungstour antreffen könnten.

Der Geruchssinn

Neugeborene sind schon in der Lage, angenehme und unangenehme Gerüche zu unterscheiden. Sie wenden sich Vanille-Düften zu, von Chemikalien-Gerüchen aber weg. Die Mutter können sie im wahrsten Sinne besonders gut riechen.

 

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Foto: Getty Images

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