Ausflug

Volksbräuche im Lötschentaler Museum

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Öffnungszeiten

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Geeignet für

4-6, 7-12, 13-17, 18+

Preise

Erwachsene: Fr. 6.-
Kinder: Fr. 1.-
Gruppen: Fr. 4.- pro Person
Führung (bis 15 Personen): Fr. 50.-

Parkplätze

Es sind keine Parkplätze vorhanden

Nächste ÖV Haltestelle

Goppenstein / Kippel Altersheim

Masken, Trachten, Herrgottsgrenadiere: Das Lötschental ist ebenso spektakulär wie geheimnisvoll. Das Museum widmet sich seinen Volkstraditionen.

Das Lötschental liegt eingebettet in eine imposante Bergkulisse zwischen den Walliser und den Berner Alpen. Die Abgeschiedenheit des Tals war Ursprung und Quelle für eine Vielzahl von Erzählungen, Sagen und Mythen, die es für Sie und Ihre Kinder zu entdecken gibt. Wilde Gestalten jagten nämlich durch die Lötschentaler Geschichte und hinterliessen ihre Spuren. Sie brachten Traditionen und Bräuche hervor, die noch heute mit Liebe zum Detail zelebriert werden und im Talmuseum in Kippel dokumentiert sind. Zum Beispiel die Prozession der „roten Soldaten“ oder die maskierten „Tschäggättä“, die während der Fastnachtszeit in den Dörfern ihr Unwesen treiben.

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Anfahrt

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Öffnungszeiten

Montag
Geschlossen
Dienstag
14:00 - 17:00 (01.06 - 31.10)
Mittwoch
14:00 - 17:00 (01.06 - 31.10) / 15:00 - 17:00 (26.12 - 31.03)
Donnerstag
14:00 - 17:00 (01.06 - 31.10) / 15:00 - 17:00 (26.12 - 31.03)
Freitag
14:00 - 17:00 (01.06 - 31.10) / 15:00 - 17:00 (26.12 - 31.03)
Samstag
14:00 - 17:00 (01.06 - 31.10)
Sonntag
14:00 - 17:00 (01.06 - 31.10)

Kontakt

Adresse

Lötschentaler Museum
Museumsweg 1
3917 Kippel

Die Richtigkeit der obigen Informationen kann nicht garantiert werden.

Genaue Angaben entnehmen Sie bitte der Webseite des Veranstalters.

Infrastruktur

An diesem Ort sind folgende Infrastrukturen vorhanden.
Kinderwagen geeignet
Spielplatz
Stillecke
WC
  • Das Lötschentaler Museum stellt kostenloses WLAN zur Verfügung. Bitte wählen Sie sich via Free SMS ein oder verlangen Sie an der Kasse einen Voucher.
  • Auf Anfrage öffnet das Museum auch ausserhalb der Öffnungszeiten. Vom 26. bis 31. Dezember ist das Museum täglich geöffnet, am 1. Januar ist es geschlossen.

Sammlung an Tschäggättä-Masken – zum Bestaunen und Verkleiden

Die Tschäggätta sind furchterregende, in Pelze eingehüllte Gestalten, die fratzenhafte Masken tragen. Sie sind wohl die bekanntesten Figuren der Lötschentaler Fasnacht. Diese beginnt jeweils am Tag nach Mariä Lichtmess (2. Februar) und endet in der Nacht vor dem Aschermittwoch, am Gigisziischtag. Allein in dieser Zeit darf dieser heidnische Brauch im Lötschental ausgeübt werden. Dank der aussergewöhnlichen Sammlung des Lötschental Museums kann auch unter dem Jahr eine beachtliche Zahl an Tschäggättä-Masken bewundert werden. Über 60 so genannte Larven aus Arven- oder Lindenholz zeichnen hier ein lückenloses Bild der Entwicklung des Maskenwesens im Lötschental von 1890 bis heute. Insbesondere für Kinder und Jugendliche sind diese gruseligen Fratzen ein Spass! Sie haben beim Rundgang nämlich die Gelegenheit, sich selbst in eine Tschäggättä zu verwandeln.

Herrgottsgrenadiere: Die roten Soldaten

Neben der gruseligen Maskensammlung der Tschäggättä entdecken Sie im Lötschental Museum auch Sakralkunst von früher und Volkskunst von heute. Sie begegnen zudem Zeugnissen von Wohnkultur, Alpwirtschaft und Tourismus. Das Museum führt ausserdem eindrucksvolle Uniformen der im Lötschental typischen Herrgottsgrenadiere. Die „roten Soldaten“ sind ein Erbe aus der alten Söldnerzeit. Schon vor Jahrhunderten haben viele Lötschentaler ihr Auskommen in fremden Diensten gefunden. Seit jeher gehören sie – zusammen mit den Frauen in der schmucken Lötschentaler Tracht – an den hohen kirchlichen Festtagen zur Prozession. Eine Tradition, die noch heute als Zeugnis für den christlichen Glauben gepflegt wird.

Wenn Sie also für sich und Ihre Kinder auf der Suche sind nach etwas Urchigem, nach Tradition und Brauchtum, nach Menschen, die Geschichten zu erzählen haben – dann sind Sie im Lötschental richtig. Denn „unheimlich, gruselig und eindrucksvoll“ – so lässt sich wohl nur ein Museumsbesuch im Lötschental beschreiben.

Fotos: Lötschentaler Museum Kippel

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