Schwangerschaft

41. Schwangerschaftswoche (SSW 41)

Nützliche Informationen

Sie werden langsam ungeduldig? Keine Sorge, rund 10 Prozent aller Schwangerschaften gehen bis zu zwei Wochen über den Termin hinaus – in den meisten Fällen aufgrund falscher Berechnungen. Erfahren Sie mehr über die 41. Schwangerschaftswoche.

Ihrem Baby geht es in der Regel auch in der 41. SSW noch gut in Ihrem Bauch. Solange die Plazenta weiterhin ihre Funktion erfüllt und ausreichend Fruchtwasser vorhanden ist, fehlt es ihm an nichts. Es nimmt lediglich noch etwas an Gewicht zu. 

Trotzdem wird nun genau überprüft, ob die Plazenta noch ihre Aufgabe erfüllen kann. Denn der Mutterkuchen ist ein Organ, das mit der Zeit altert und verkalkt, sodass irgendwann nicht mehr genug Sauerstoff und Nährstoffe transportiert werden können. Ausserdem nimmt das Fruchtwasser mit der Zeit ab. Sollte einer dieser Fälle oder beide eintreten, wird die Geburt eingeleitet oder ein Kaiserschnitt vorgenommen.

Vermutlich sind Sie schon nervös, weil Sie den errechneten Geburtstermin überschritten haben. Bedenken Sie aber, dass etwa 10 Prozent aller Schwangerschaften bis zu zwei Wochen über den Termin hinausgehen – in den meisten Fällen aufgrund falscher Berechnungen. 

Nach 41 ½ Wochen wird Ihr Frauenarzt sowieso spätestens die Wehen einleiten, um eine so genannte Übertragung zu verhindern. Ob auf natürlichem Weg eingeleitet oder per Kaiserschnitt – in dieser oder der nächsten Woche wird Ihr Baby zur Welt kommen. Also keine Sorge: Bald werden Sie Ihr Baby in den Armen halten! Bis dahin sollten Sie sich in Geduld üben und noch einmal die Zeit für sich geniessen: Lange wird es nicht mehr dauern.

Gut zu wissen: Wenn die Geburt künstlich eingeleitet werden muss 

Die Geburt kann unterschiedlich eingeleitet werden. Das Feld der Möglichkeiten ist weit – oft werden unterschiedliche Methoden nacheinander ausprobiert oder einige miteinander kombiniert. Welche Methode Ihr Arzt oder Ihre Hebamme wählen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie es Ihnen und Ihrem Kind geht und wie schnell Ihr Baby zur Welt kommen soll. 

Sind alle Einleitungsversuche erfolglos, muss entweder eine Pause eingelegt werden, um Mutter und Kind zu entlasten, oder es wird ein Kaiserschnitt vorgenommen. Die künstliche Geburtseinleitung ist nicht ganz ohne Risiko und muss daher grundsätzlich vom Fachpersonal vorgenommen und überwacht werden.

Vorsorgeuntersuchungen

Ihr Frauenarzt wird jetzt in regelmässigen Abständen Tests durchführen, um zu sehen, ob die Plazenta noch ausreichend arbeitet und Sauerstoff und Nährstoffe für das Kind bereitstellt. Sollte sich das geringste Risiko herausstellen, wird sofort die Geburt eingeleitet.

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