Babyschlaf

Gute Nacht! 10 Tipps, damit Ihr Kind besser ein- und durchschlafen kann

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Babyschlaf 0-3 Jahre Baby

Kaum ein Thema wird unter Eltern so ausgiebig und lebhaft diskutiert wie der Schlaf der lieben Kleinen. Die einen schlafen nicht ein, die anderen wachen mitten in der Nacht auf und wollen spielen und den dritten ist es nur im Bett der Eltern so richtig wohl.

Mit Schlafentzug ist nicht zu spassen: Wer sich in der Nacht nicht richtig erholen kann, ist auf die Dauer im Alltag nur noch beschränkt belastbar. Eltern kleiner Kinder können davon oft ein Lied singen. Ein Patentrezept für guten Schlaf gibt es zwar leider nicht, der ein oder andere Tipp könnte aber durchaus helfen, die Nachtstunden für die ganze Familie erholsamer werden zu lassen.

Famigros-Tipps

Rituale vermitteln Sicherheit und beruhigen

Bringen Sie Routine in die Abendstunden. Wiederkehrende Abläufe vermitteln Sicherheit und wirken beruhigend auf Kinder, da sie jeweils wissen, was als Nächstes kommt. Als Rituale eignen sich z.B. eine Gutenachtgeschichte,  gemeinsames Singen, Kuschelrunden, ein Bad oder ein ruhiges Spiel.

Tagesschlaf reduzieren

Der Schlafbedarf eines Kindes ist zwar inividuell, verringert sich aber mit zunehmendem Alter. Lassen Sie Ihr Kind während des Tages nicht allzu lange schlafen, damit es abends auch wirklich müde ist und besser ein- und durchschlafen kann.

Nacht-Modus einschalten

Signalisieren Sie Ihrem Kind bei nächtlichen Wachphasen, dass auch wirklich Nacht ist: Vermeiden Sie es wenn möglich Ihr Kind zu wickeln oder aus dem Bettchen zu nehmen, reden Sie wenig und leise und schalten Sie nur minimal Licht an. So merkt Ihr Kind, dass jetzt nicht Zeit zum Spielen, sondern zum Schlafen ist.

Schlafmittel Bewegung

Sich an der frischen Luft richtig auszutoben sorgt für einen wohligen Erschöpfungszustand und lässt Kinder besser einschlafen. Achten Sie jedoch darauf, dass kurz vor dem Zubettgehen keine allzu wilden Aktivitäten mehr stattfinden, die Ihr Kind aufputschen.

Optimale Zimmertemperatur

Die körpereigene Temperaturregulation  von Kleinkindern ist noch nicht so gut entwickelt wie bei älteren Kindern und Erwachsenen. Insbesondere zu große Wärme bereitet ihnen Mühe und verhindert einen tiefen Schlaf. Die optimale Temperatur zum Schlafen liegt zwischen 16° C und 18° C.

Selbst beruhigen lassen

Nicht selten wimmern Kleinkinder im Schlaf, ohne dabei zu erwachen. Geben Sie Ihrem Kind die Chance, sich selbst zu beruhigen. Sofortiges Einschreiten irritiert und weckt das Kind unnötig auf. Sollte sich Ihr Kind nach ein paar Minuten jedoch nicht von selbst beruhigen, gehen Sie zu ihm.

Umgeben von guten Freunden

Kuscheltiere und Puppen sind die idealen Begleiter ins Land der Träume. Wünschen Sie auch Schnufi & Co. regelmässig eine gute Nacht und erkundigen Sie sich nach dem Aufwachen bei ihnen nach ihrem Wohlbefinden. Ihr Kind weiss sich so in bester Gesellschaft und fühlt sich nicht allein. Achtung: Bei Babys nicht allzu viele Stofftiere ins Bett legen (potentielle Erstickungsgefahr).

Nachtlichter vertreiben Monster

Während Babys noch keine Angst im Dunkeln haben, spielt die Fantasie den etwas älteren Kindern oft einen Streich: Monster und Geister verbreiten Angst und Schrecken und lassen die Kleinen nicht einschlafen. Nachtlichter gibt es in den verschiedensten Ausführungen und schaffen dekorativ Abhilfe.

Genug Nahrung am Tag verhindert Hunger in der Nacht

Ab wann ein Kind in der Nacht keine Nahrung mehr benötigt, variiert von Baby zu Baby. Etwas grössere Kinder sind tagsüber oft so ins Spielen vertieft , dass sie ihren Hunger schlichtweg vergessen. Folge: Sie können nachts nicht durchschlafen, weil der kleine Hunger sie weckt. Bieten Sie Ihrem Kind daher tagsüber regelmässig etwas zu trinken und essen an.

Das Bett: die Oase des Wohlbefindens

Kinder sollten ihr Bett als eine Oase der Ruhe, des Wohlbefindens und der Entspannung erleben, nicht als Esszimmer oder gar Ort der Strafe. Wenn Ihr Kind gern ins Bett kriecht, steigen auch die Chancen, dass es gut ein- und durchschläft.

Foto: Getty Images

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