Ideenwelt

Der beste Plan gegen Weihnachtsstress

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie freuen sich eigentlich auf die Adventszeit mit Ihren Kindern, auf gemütliche Stunden in der warmen Stube, auf Kerzenschein und Guetzliduft... aber: Der Gedanke an die kommenden Wochen verursacht auch Stress, denn es gibt so viele Dinge, die noch erledigt werden wollen. Wir geben Ihnen einige Tipps, wie Sie sich in aller Ruhe auf Weihnachten vorbereiten und die kommende Zeit mit Ihrer Familie geniessen können.

23. November – der Plan

Nehmen Sie sich heute etwas Zeit, um die kommenden Wochen zu planen. Was ist Ihnen wirklich wichtig? Wieviel Aufwand wollen und können Sie betreiben? Es gibt bei allem eine Luxusvariante und eine Easygoing-Version. Werden Sie kreativ, was können Sie delegieren? Zum Beispiel an Ihren Mann, an Gotti oder Götti, an die Grosseltern. Sie alle beteiligen sich sicher gerne an den Vorbereitungen.

24. November – Los geht’s mit dem Adventskalender

Ja, ja, die perfekten Mamas haben den Adventskalender für jedes Kind einzeln schon vor den Herbstferien mit nicht zu süssen, pädagogisch wertvollen, kleinen Überraschungen gefüllt. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Spazieren Sie in die Stadt, trinken Sie einen leckeren Glühwein und kaufen einen schönen Bildlikalender. Wenn Sie wirklich Zeit und Lust haben, können Sie natürlich auch einen Päcklikalender basteln.

25. November – Pause

Wie immer im Familienalltag ist sicher auch heute viel los. Irgendwann sind die Kinder im Bett und Sie haben einen Moment für sich. Zeit zum Geniessen und Loslassen.

26. November – Der Adventskranz

Falls Sie Lust auf einen Adventskranz haben, gibt’s auch hier verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste – dekorieren Sie einen schönen Teller mit vier Kerzen und schmücken Sie ihn mit Tannenzweigen, Schöggeli und Nüssen. Die Hardcore-Variante – gehen Sie zum Adventskranzbinden im Quartier und lassen Sie sich von Floristik-Profis zeigen wie es geht.

27. November – Geschenke für die Kinder

Uuhh, jetzt kommt's! Der schwierige Teil. Wer soll wie berücksichtigt werden? Gibt's Geschenke für alle, oder zieht jeder ein Lösli? Tief durchatmen, To-do- Liste erstellen und ab die Post. Und nicht vergessen: Lassen Sie sich unterstützen!

28. November – Der Samichlaus

Auch den Samichlaus haben ehrgeizige Eltern natürlich schon läänngssst organisiert. Bleiben Sie cool. Vielleicht gibt es in der Nähe einen Chlausmärt mit Besuch vom Samichlaus? Oder er legt dieses Jahr die Säckli mit einem persönlichen Brief an die Kinder vor die Tür?

29. November – Pause

Es ist wie bei der Musik, Pausen gehören dazu und sind sogar sehr sehr wichtig. Atmen Sie ein, atmen Sie aus…und tanken Sie neue Energie.

30. November – Tomorrow is the day

Morgen geht's los und das erste Adventstörli wird geöffnet! Also, Kinder ab ins Bett, Adventskalender aufhängen und entspannen.

1. Dezember – Juhuii, die Weihnachtszeit beginnt!

Geniessen Sie mit Ihren Kindern den Augenblick – das freudige Aus-dem-Bett-Hüpfen, Zum-Adventskalender-Springen und Törli-Öffnen. Zünden Sie beim Frühstück eine Kerze an und trinken einen feinen Tee.

2. Dezember – Weihnachtsbüechli

Spazieren Sie mit Ihren Kindern in die Bibliothek und schmökern in den Weihnachtsbüchern. Vielleicht finden Sie auch eine schöne CD mit Adventsliedern.

3. Dezember – Pause

Hoppla, wir haben die Pause ganz vergessen! Legen Sie die Beine hoch.

4. Dezember – Saminigginäggi 1

Vielleicht hat Ihr Kind im Chindsgi schon ein Versli für den Samichlaus geübt? Umso besser! Und sonst finden Sie hier passende Sprüchli.

5. Dezember – Der Grittibänz

Wenn Sie Lust und Zeit haben, backen Sie mit Ihren Kindern einen Grittibänz. Wenn nicht: spazieren Sie zum Bäcker Ihres Vertrauens.

6. Dezember – Saminigginäggi 2

Heute ist Showtime – Versli werden präsentiert, Lob und Tadel eingesteckt und viele, viele Nüssli und Schöggeli gegessen.

7. Dezember – Pause

Das Dezember-Intro ist geschafft. Gönnen Sie sich einmal mehr eine Pause! Zum Beispiel mit ein paar Yogaübungen... morgen geht’s weiter.

8. Dezember – Geschenke basteln

Wenn man gut vorbereitet ist und das Basteln altersgerecht aufgleist, kann's sogar Spass machen! Was braucht's für die Gotti- und Göttigeschenke? Was für die Grosis und Grosspapis? Bilderrahmen, selbstgemachte Kalender, Schächteli, Farben, Geschenkpapier, Bändeli und und und... vielleicht können Sie ein paar Sachen auch kombinieren? Zum Beispiel im Dezember Kerzen ziehen für die Verwandtschaft oder Guetslisäckli machen... und schon sind wieder ein paar Geschenkli parat.

9. Dezember - Pause

Was, schon wieder Pause? Jawohl, Sie haben es verdient! Denn Sie leisten mehr als genug, damit es Ihrer Familie gut geht und das 365 Tage im Jahr, 24/7, ein Grund zum Feiern und Entspannen.

10. Dezember – Neujahrskarte

Sie sind noch viel zu entspannt und unterbeschäftigt? Machen Sie eine Neujahrskarte mit einem lustigen Familienbild. Die Verwandtschaft wird sich freuen. Falls Sie keine Zeit haben, verzichten Sie dieses Jahr darauf, es geht auch ohne!

11. Dezember – Pause

Wenn sie zu der gestern erwähnten tiefenentspannten, unterbeschäftigten Elternspezies gehören, streichen Sie die Pause und stellen Sie sich einer zusätzlichen Aufgabe. Und sonst: Pausieren! Ohne schlechtes Gewissen!

12. Dezember Kerzenziehen

Erinnern Sie sich an den Zauber des Kerzenziehens? Es riecht nach Bienenwachs, drüben im Stübli gibt’s heissen Tee und am Abend dürfen die Kinder eine schöne, selbstgemachte Kerze mit nach Hause nehmen. Falls Ihr Kind noch klein ist, gibt’s zum Beispiel in Gemeinschaftszentren die Möglichkeit, die Kerze in mehreren Etappen zu ziehen und ein paar Tage später mit neuer Energie weiterzumachen.

13. Dezember – Guetzli backen

Die Kinder lieben das Guetzle! Auch hier gibts verschiedenste Varianten: Vor allem mit Kleinkindern sollte man sich nicht überfordern. Man kann durchaus einen Fertigteig kaufen und sich aufs Ausstechen und Dekorieren konzentrieren. Das gibt genug zu tun und das Erlebnis für die Kinder ist auf jeden Fall toll. Als bereits erfahrene Guetzli-Cracks machen viele Primarschulkinder den Teig gerne selber. Vielleicht gehen sie ja sogar die Zutaten selbst einkaufen?

14. Dezember - Pause

Und jetzt: Pausieren und sich die ersten selbstgemachten Guetzli auf der Zunge zergehen lassen!

15. Dezember - Weihnachtslieder

Setzen Sie sich mit Ihren Kindern aufs Sofa und lauschen einer schönen CD mit Weihnachtsmusik. Vielleicht eine mit einem Liederbüchlein dazu zum Mitsingen nach Lust und Laune?

16. Dezember - Weihnachtsgeschichte vorlesen

Die Tage werden dunkler und die Sofazeit länger. Lesen Sie die Weihnachtsgeschichte vor, die Kinder werden verzaubert sein vom Kindli in der Krippe. Wenn Sie mit der traditionellen Weihnachtsgeschichte nicht so viel anfangen können, gibt es auch ganz verschiedene neuere, originelle Geschichten rund ums Thema Weihnachten.

17. Dezember – Pause

Gönnen Sie sich wieder einmal eine Pause. Auch Ihren Kindern tut ein unspektakulärer - oder sogar langweiliger Tag gut. Umso mehr freuen sie sich auf die kommenden Weihnachtstage.

18. Dezember – Märlitram & Co.

Die Kinder sind sicher schon ganz ungeduldig und fragen jeden Tag – Mamiiii, wänn isch ändlich Wienacht? Ein Besuch im Märlitram oder ein Bummel auf dem Weihnachtsmarkt beruhigt die Gemüter.

19. Dezember – Weihnachtsmenu

Gehören Sie zu den Glücklichen, die Weihnachten bei den Grosseltern verbringen und das Weihnachtsmenu mit allem Drum und Dran delegieren können? Dann legen Sie die Beine hoch, ganz ohne schlechtes Gewissen!

20. Dezember – Weihnachtsmenu II

Wenn Sie die Weihnachtsgastgeber sind, halten Sie den Aufwand gering. Machen Sie das, was Ihnen wirklich Freude bereitet und allen gut schmeckt - das kann auch ein Fondue Chinoise sein! Leckere Rezepte finden Sie auch hier.

21. Dezember – Pause

Auch kurz vor dem Schluss-Bouquet lassen Sie sich nicht stressen. In der Ruhe liegt die Kraft. Pause!

22. Dezember – der Baum

Kombinieren Sie den Weihnachtsbaumkauf mit einem Familienausflug in den nahen Wald. An vielen Orten darf man das Bäumchen selber aussuchen.

23. Dezember – Juhuii, morn isch Wienacht!

Freuen Sie sich mit Ihren Kindern auf die Weihnachtstage! Die Geschenkli sind vorbereitet, der Ablauf geplant, alles in trockenen Tüchern... und falls nicht: Let`s improvise!!

24./25. Dezember – die Weihnachtstage

Natürlich sind Familienweihnachten oft turbulent – von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Da gibt’s erfüllte Wünsche, Enttäuschungen wegen falschen Geschenken, es gibt freudiges Beisammensein und auch mal Zoff... das gehört zum Leben dazu. Bleiben Sie der ruhige Pol im Auge des Orkans. Smile, relax and enjoy!!!

Weih-
nachten