Kindergeburtstag

Indianerspiele für draussen

Nützliche Informationen

Ein Indianer kennt keinen Schmerz – und keine Langeweile! Mit diesen Indianerspielen kommt ganz schnell eine super Partystimmung auf.

Ideen für Partyspiele im Freien:

Regenmacher-Tanz (Alter: 4–8)

Alle Kinder üben einen Regenmachertanz ein. Suchen Sie hierzu auf www.youtube.ch nach «Indianertanz» und lassen Sie sich von den Videos inspirieren! Dann werden die Kinder in Tänzer oder Trommler eingeteilt. Die Tänzer gehen nach draussen und entscheiden, wer der Regenmacher ist. Dieses Kind verändert an sich selbst etwas an Kleidung, Haaren oder Schminke. Die Trommler setzen sich im Schneidersitz in einen Kreis und beginnen zu trommeln und zu singen. Die Tänzer beginnen (mit den selbst dekorierten Regenmacher-Rohren, (siehe Aktivitäten) zu tanzen. Nun muss die Trommlergruppe raten, wer der Regenmacher ist. Sobald sie ihn erkannt haben, werden die Rollen getauscht: Trommler werden Tänzer, Tänzer werden Trommler.

Material: Wenn vorhanden, Tamburine, Klangstäbe, Trommeln, es gehen auch Kochtöpfe und Kochlöffel. Wer nichts zum Trommeln hat, schlägt mit der offenen Hand auf den Boden.

«Sioux gegen Apachen»: Räuber und Poli in der weiten Prärie (Alter: 6–10)

Kinder in zwei Gruppen einteilen und eine Gruppe durch Stirnbänder, Federschmuck oder Kriegsbemalung kennzeichnen. Die «Sioux» bekommen drei Minuten Vorsprung und verstecken sich, die «Apachen» suchen sie. Ist ein Sioux gefunden, wird er zum Marterpfahl (kann einfach ein Baum sein) gebracht. Er ist dort gefangen, kann aber von einem freien Stammesbruder befreit werden, indem dieser ihn abklatscht. Das wiederum versucht der Wächter zu verhindern, der am Marterpfahl die Gefangenen bewacht. Sind alle Sioux gefangen, werden die Rollen gewechselt: Die Apachen verstecken sich und werden von den Sioux gesucht. 

Achtung: Klare Grenzen absprechen, damit die Kinder sich nicht zu weit weg verstecken.

Material: Stirnbänder, Federschmuck oder Schminke für die Hälfte der Kinder.

Büffel-Schleichjagd (Alter: 6–12)

Der Büffel bekommt ein Seil als Schwanz in die Hose gesteckt und weidet in einiger Entfernung auf der Prärie. Ein Trommler trommelt, während der Rest der Indianer sich so leise wie möglich auf dem Bauch robbend an den Büffel heranschleicht. Dieser hat ihnen den Rücken zugewandt und darf sich nicht umsehen. Sobald die Trommel stoppt, darf der Büffel flüchten, alle Indianer springen auf und versuchen, dem Büffel auf den Schwanz zu treten. Wer es schafft, darf als Nächster der Büffel sein.

Material: Seil, Trommel

Foto: Claudia Linsi

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