Grillsaison

Die grössten Grillsünden

Nützliche Informationen

Halten Sie sich auch für den grössten Grillmeister, den die Welt je gesehen hat und sind in Sachen Tipps kritikresistent? Trotzdem gibt es einige Grillsünden, die immer wieder begangen werden, aber leicht zu vermeiden sind. Lesen Sie hier einen kleinen Ratgeber für eine gelungene Grillparty im Sommer.

Unsere Famigros-Grilltipps

Giessen Sie keine Flüssigkeit auf das Fleisch

Ein kühles Bier gehört beim Grillieren einfach dazu. Trinken Sie es allerdings und schütten Sie es nicht aufs Fleisch. Wenn Sie Bier auf die Glut der Kohle schütten, wirbeln Sie damit nur die Asche auf. Diese lagert sich dann auf dem Grillgut ab und verdirbt den Geschmack. Der Qualm, der dabei aufsteigt, gilt ausserdem als krebserregend.

Zu viel Hitze ist nicht zu empfehlen

Vermeiden Sie eine zu hohe Hitzeentwicklung beim Grillieren. Wenn die Hitze zu hoch ist, wird das Fleisch aussen schwarz, innen bleibt es aber roh und wird somit ungeniessbar. Warten Sie, bis die Glut abnimmt. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie den Rost eine Stufe höher einhängen. Achten Sie aber darauf, dass die Hitze trotzdem noch ausreichend gross ist, sodass sich beim Fleisch direkt nach dem Auflegen auf den heissen Rost die Poren schliessen. So tritt keine Flüssigkeit aus dem Grillgut aus und das Fleisch bleibt saftig.

Niemals das Fleisch einstechen

Nutzen Sie beim Wenden des Grillguts eine Grillzange oder einen Pfannenwender. So verhindern Sie, dass durch die Einstiche mit der Gabel wertvoller Saft aus dem Grillgut austritt. Ohne die Flüssigkeit wird das Fleisch trocken. Das gilt auch für gegrilltes Gemüse, das ebenfalls durch das Einstechen an Geschmack verliert.

Drehen Sie das Steak so selten wie möglich

Beim Wenden des Steaks tropft der Fleischsaft, der sich auf der Oberfläche angesammelt hat, in die Glut und geht verloren. Warten Sie ab, bis sich die Poren geschlossen haben, dann können Sie das Grillgut zum ersten Mal wenden. Nach dem zweiten Umdrehen sollte das Steak fertig sein. Bewegen Sie das Fleisch am besten so selten wie möglich, damit es im Inneren gut durchgaren kann.

Foto: Getty Images

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