Babyalltag

Töpfchentraining

Es braucht Geduld, bis das Kind «trocken» und «sauber» ist. Lasse es selber bestimmen, ab wann es aufs Töpfchen gehen will.

«Ist es schon trocken?» war für die heutige Grosseltern-Generation eine wichtige Frage. Dank Einweg-Windeln ist dieser Töpfchenstress heute kein Thema mehr. Inzwischen weiss man auch, dass Druck das «Sauberwerden» nicht beschleunigt. Ob ein Kind die Blasen- und Darmfunktion beherrscht, ist vor allem eine Frage der körperlichen Reife.
Sobald dein Kind merkt, dass es «Bisi» oder «Gaggi» machen muss, solltest du es beim Gang aufs Töpfchen oder WC unterstützen. Es ist ein wichtiger Schritt hin zur Selbständigkeit, wenn das Kind keine Windeln mehr braucht. Allerdings klappt die Umstellung nicht von heute auf morgen. Ein kleines Missgeschick ab und zu gehört dazu.

Nützliche Informationen

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Tipps zum Toepfchen-Training

Das hilft dem Kind

  • Beginne mit dem «Töpfchentraining», wenn das Kind signalisiert, dass es sauber und trocken werden will. Bei den meisten Kindern ist das zwischen 18 und 36 Monaten.
  • Das Beispiel von grösseren Kindern und Eltern spornt das Kind an, sein Gechäft wie die Grossen zu verrichten. Es sollte dabei sein dürfen, wenn Eltern und Geschwister auf die Toilette gehen.
  • Lasse das Kind im Sommer ohne Windeln draussen herumlaufen.
  • Ziehe ihm Kleider an, die es leicht herunterziehen und auch wieder anziehen kann.

Die Töpfchenzeit hat für das Kind oft etwas Gemütliches. Es schaut dabei Bücher an, plaudert und ist ganz bei sich. Störe es nicht bei seinen «Sitzungen».

Am längsten dauert es, bis das Kind nachts trocken ist. Bei den meisten Kindern ist das im 4. Lebensjahr oder später der Fall. Du solltest das Kind nachts nicht wecken, um es auf den Topf zu setzen. Es wird auf diese Weise nicht schneller trocken. Entsprechende Windeln helfen in der Übergangszeit.

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Foto: Getty Images

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