Kinderspiele

Spannende Gesellschaftsspiele

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Gesellschaftsspiel Spiele

Trotz Computerspielen: Die Gesellschaftsspiele erfreuen sich grosser Beliebtheit. Nicht nur bei Kindern, auch bei Erwachsenen. Sie sind moderner und vielfältiger geworden. Nach wie vor bringen sie Menschen zusammen zum Wetteifern, Lachen und um das Glück herauszufordern.

Als die Computerspiele kamen, wurde das baldige Ende der Gesellschaftsspiele prophezeit. Aber das Gegenteil trat ein: Der Spielemarkt legte sogar zu. 

Geschätzte 600-700 neue Spiele kommen jedes Jahr auf den Markt. Natürlich sind Klassiker wie Schach und Monopoly nach wie vor beliebt. Doch auch die neue Spiele-Generation hat es in sich: Neue Spiele setzen auf Vielfalt und Variation. Vor allem aber auf einfache Regeln und kurze Spielanleitungen. Solche Spiele sind beliebte Mitbringsel: Geschenkpapier weg und losspielen!

  • Ab etwa drei Jahren sind Kinder fähig, einfache Regeln zu akzeptieren. Mit Gleichaltrigen zu spielen ist allerdings noch etwas zu viel verlangt. Besser ist es, wenn das Kind mit jemandem spielt, der helfen kann und Geduld hat.

    Beispiele: Tempo, kleine Schnecke, Obstgarten.
  • Kinder, die langsam lesen, schreiben und rechnen lernen, mögen Spiele, bei denen sie diese neuen Fähigkeiten einsetzen können.

    Beispiele: Uno, Halli Galli
  • Neun ist ungefähr das Alter, in dem Kinder immer mehr lernen, sich in andere hineinzuversetzen. Jetzt beginnen sie auch Spielzüge voraus zu ahnen und Strategien zu entwickeln. Es ist Zeit für komplexere Spiele und bald schon ist es nicht mehr so leicht, gegen sie zu gewinnen.

    Beispiele: Zug um Zug, Quirkle
  • Verlieren: 
    Alle wollen gewinnen, doch meist kann das nur einer. Das zu akzeptieren ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung.
  • Geschicklichkeit:
    Beim «Mikado» geht es in erster Linie um Fingerspitzengefühl. Wer zittert oder zu hektisch ist, verliert. Aber selbst beim simpelsten Würfelspiel können kleine Kinder ihre Feinmotorik verbessern.
  • Geschwindigkeit:
    Spiele wie «Ligretto» setzten auf Geschwindigkeit. Hier geht es darum, nicht aufzugeben. Mit etwas Übung wird jeder flinker und bald schon ruft er laut: Ligretto!
  • Konzentration:
    Wer bei einem Spiel wie «Kakerlakensalat» nicht aufpasst, hat ganz schnell einen grossen Stapel Karten in der Hand, die er eigentlich nicht will. Es macht einen Riesenspass und fördert ganz heimlich die Fähigkeit zur Konzentration.
  • Gedächtnis:
    Jeder Kennt «Memory» und natürlich geht es dabei ums Gedächtnis. Aber auch um Aufmerksamkeit. Eine etwas aufregendere Version ist das «Magische Labyrinth». (Kinderspiel des Jahres 2009). Hier geht es auch darum, sich Felder zu merken.
  • Kreativität:
    Spiele wie «Nobody is perfect» machen nicht nur Spass, sie regen auch dazu an, kreativ zu sein und zu fabulieren.
  • Strategie:
    Man lernt, sich zu überlegen, was der Gegner wohl tun könnte und wie man mit seinen eigenen Mitteln am besten zum Ziel kommt. Fähigkeiten, die einem auch im wirklichen Leben weiterbringen. Strategie braucht es für fast jedes Spiel. Im Falle von «Carcassonne» muss man manchmal auch lernen, diese wieder zu ändern.
  • Kommunikation:
    Es ist schwierig, etwas ohne gewisse Schlüsselworte zu erklären. Genau darum geht es im Partyspiel «Tabu». Ganz nebenbei lernt man auch vor einer Gruppe von Leuten zu sprechen und stärkt so das Selbstvertrauen.
  • Teamgeist:
    viele Spiele werden im Team gespielt. Man spielt entweder gegen ein anderes Team oder wie beim Spiels «Pandemie» gegen das Spiel selbst. Hier müssen alle zusammenspannen, um die Welt vor dem Virus zu retten.
  • Generationen verbinden: 
    Gute Spiele bringen Kinder, Eltern und Grosseltern gemeinsam an den Tisch. Dabei lernen nicht nur die Kleinen von den Grossen, oft ist es auch umgekehrt. Zwar will jeder gewinnen. Doch eigentlichen geht es vor allem darum, etwas zusammen zu machen. Und sich miteinander zu amüsieren.

Vom Game zum Brettspiel

Erfolgreiche Computerspiele wie «Civilisation» sind heute auch als Brett- und Würfelspiele im Handel. Das zeigt, wie attraktiv Gesellschaftsspiele sind. Aufgewertet wurden sie auch durch Bestsellerlisten und den Titel «Spiel des Jahres». Seit 1979 kürt eine Jury jährlich aus allen Neuerscheinungen das Spiel des Jahres. Dieser Preis ist meist eine Bestseller-Garantie. 

Spieleplattformen

Doch um aus der Fülle von Spielen das Richtige zu finden, zählen auch andere Kriterien. Schliesslich gibt es Spiele für Mittelalterfans, Krimifreunde oder eigefleischte Spielfüchse.  

Spieleplattformen im Netz geben eine Orientierung. Regeln werden erklärt, Bewertungen und Empfehlungen abgegeben. Es kann auch nach Kategorien und nach Schwierigkeitsgrad gesucht werden. 

Eine riesige Auswahl an Gesellschaftsspielen finden Sie unter:

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