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Vögel füttern im Winter: So wird die Fütterung für Tiere und Kinder zum Highlight

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Die meisten Kinder lieben es, Tiere zu beobachten. Das Ausstreuen von Vogelfutter in Vogelhäuschen oder Silos erfreut sich daher wenig überraschend grosser Beliebtheit. Was aber gilt es zu beachten, damit die Fütterung sowohl für die Vögel als auch die Kinder zum Highlight wird?

Tiere beobachten, ein wahrer Spass für Kinder. Vogelhäuschen kommen da wie gerufen: Durch das Aufstellen eines Futterhäuschens haben Gross und Klein die Gelegenheit, das Federvieh aus nächster Nähe und bequem von der warmen Stube aus zu beobachten und gleichzeitig die heimische Artenvielfalt besser kennenzulernen. 

Winter für Winter entflammt aber auch immer wieder eine Debatte darüber, ob ein gut gemeintes Vogelhäuschen für die gefiederten Freunde nicht doch eher Fluch als Segen bedeutet: Verbreiten sich an den Futterstellen durch das Zusammentreffen so vieler Tiere nicht üble Krankheiten? Werden die Vögel durch das bereitgestellte Futter nicht in die Unselbständigkeit erzogen? Wir von Famigros sind diesen und weiteren Fragen nachgegangen und können Entwarnung geben. Denn obwohl die gefiederten Gartenbewohner, die in der kalten Jahreszeit nicht gen Süden ziehen, gut an die hiesigen Verhältnisse angepasst und dadurch nicht wirklich auf das Extrafutter angewiesen sind, schaden ihnen die angebotenen Körner nicht.

Vorausgesetzt, es werden ein paar wichtige Regeln eingehalten. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Vögel füttern - aber richtig:

  1. Vogelhäuschen oder Futterspender sollten so konzipiert sein, dass die Vögel nicht im Futter herumlaufen und es somit verschmutzen können. Denn Krankheitserreger befinden sich häufig im Kot. Auch sollte das Futter nicht nass werden, da es sonst schnell verdirbt. Halten Sie Ihr Vögelhäuschen sauber. Achtung: Das Beseitigen von Kot, Futterresten und Co. ist Erwachsenensache und nichts für Kinder! Ziehen Sie für die Reinigung Plastikhandschuhe an und reinigen Sie die Futterstelle mit heissem Wasser. 
     
  2. Füttern Sie die Vögel ausschliesslich in den kalten Monaten (ca. November bis Februar), wenn sich dank der tiefen Temperaturen mögliche Krankheitserreger nicht mehr so schnell ausbreiten können wie im Sommer. V.a. bei frostigem Boden oder einer geschlossenen Schneeschicht ist es für Vögel nicht mehr ganz so einfach, Nahrung zu finden und daher werden Sie besonders viele Tiere an Ihrer Futterstelle beobachten können. 
     
  3. Sonnenblumenkerne und Hanfsamen eignen sich für praktisch alle Vogelarten am besten. Auch Rosinen, Apfelstückchen und Haferflocken sind bei einigen Vogelarten beliebt. Ungeschälte Kerne verursachen zwar mehr Abfall, dafür müssen die Vögel aber härter für die Malzeit „arbeiten“ und verweilen somit länger an der Futterstelle. Meisen und Buntspechte mögen Fettkugeln. Aber Achtung: Aus ökologischen Gründen empfiehlt es sich, auf Produkte mit Palmöl, Kokosfett oder Erdnüssen zu verzichten.
     
  4. Auch bezüglich Standort gilt es ein paar Punkte zu beachten: Platzieren Sie die Vogelfutterstelle an einem übersichtlichen Ort. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass Sie und Ihre Kinder dem bunten Treiben bequem zusehen können, sondern hält auch Katzen fern. Ideal ist, wenn das Futterhäuschen nur wenige Meter entfernt von einem Busch oder Baum steht, sodass sich die Vögel schnell zurückziehen können, sollten sie sich erschrecken. Grosse Fenster bergen eine Gefahr für Vögel: Verzieren Sie die Scheiben mit bunten Stickers oder Fensterfarbe, sodass kein Tier in die Scheibe fliegt.
     

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