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Sandkasten für Kinder: Tipps für den perfekten Spielspass im Garten

Nützliche Informationen

Spielerisch lernen: Graben, Bauen, Sieben, Formen, Aufschichten, Planieren… Im Sandkasten buddeln macht nicht nur grossen Spass, sondern bietet Ihrem Kind auch die perfekte Plattform, um seine Motorik und Fantasie zu fördern. Hier erfahren Sie, worauf es bei der Anschaffung und dem Aufbau eines Sandkastens ankommt und wie Sie den Sand sauber halten.

Beim Spiel mit Sand wird Ihr Kind viele zentrale Erfahrungen sammeln: Wie fühlt sich trockener Sand an, wie nasser? Was bedeutet das fürs Formen? Was lässt sich alles mit den abertausenden von klitzekleinen Körnchen anstellen? Im Sand kann Ihr Kind sein Bedürfnis, unordentlich zu sein, richtig ausleben. Zusätzlich zu diesen wichtigen Erfahrungen wird es in der Sandkiste auch soziale Fähigkeiten erlernen. Im Spiel mit Gleichaltrigen lernen die Kleinen zum Beispiel das Teilen und Verhandeln. Kleinere Bauprojekte im Sand fördern die Teamarbeit. Keine Sorge, wenn der Streit um Spielzeug auch mal in lautstarkem Geschrei oder sogar Handgreiflichkeiten endet: Solche Zwischenfälle gehören zum Erlernen einer soliden Sozialkompetenz nun mal dazu. 

Damit sich Ihr Kind im Sandkasten pudelwohl fühlt, haben wir für Sie hier die wichtigsten Tipps rund ums Thema Sandkasten zusammengestellt:

Tipps zum Sandkasten:

Das richtige Modell:

Egal, ob Sie sich für einen Sandkasten aus Holz oder eine Sandkiste aus Plastik entscheiden: Wichtig ist, dass die Qualität stimmt. Das heisst, die Materialien müssen langlebig sein und der Witterung sowie dem intensiven Spiel vieler Kindern standhalten. Das gewählte Modell sollte zudem frei von gesundheitsschädlichen Giften sein. Achten Sie beim Kauf deshalb auf das GS-Zeichen («Geprüfte Sicherheit»). Praktisch sind Sandkästen mit einem breiten Holzrand, auf den auch Sie sich setzen können.


Der geeignete Standort:

Am besten stellen Sie den Sandkasten an einem gut überschaubaren, halbschattigen Platz auf. Die Unterlage sollte möglichst eben sein. Achtung: Ist der Standort zu schattig und feucht, breiten sich schnell Pilze und Moose aus. Zudem sollte Ihr Kind nie für längere Zeit in der prallen Sonne spielen (siehe «Schutz vor der Sonne»). Stellen Sie auch sicher, dass sich in der Nähe kein Wespennest oder Ameisenhaufen befindet. Bei Sandkästen im Garten empfiehlt es sich, ein wasserdurchlässiges Schutzvlies unter dem Sand auszulegen, um das Wachsen von Unkraut zu verhindern. 


Schutz vor Verunreinigungen:

Wählen Sie ein Modell, das Sie bei Nichtgebrauch abdecken oder zuklappen können. So vermeiden Sie Verunreinigungen. Zudem gibt es Sand, der hunde- und katzenabweisende Qualitäten aufweist und somit vermeidet, dass der Sandkasten als Tierklo missbraucht wird. Graben Sie den Sand jeden Frühling um, so bleibt er länger fein und sauber. Es empfiehlt sich auch, den Sand alle zwei bis drei Jahre auszuwechseln. Vergessen Sie nicht, Ihrem Kind nach dem Spiel im Sand die Händchen gründlich zu waschen.


Vielseitiges Spielzeug:

Eigentlich brauchen Kinder im Sand kein spezielles Spielzeug, um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Oft tun es auch ganz alltägliche Haushaltsgegenstände wie Teesiebe, Töpfe, Tassen und Becher. Buntes Sandkastenspielzeug aus Plastik, zum Beispiel Förmchen zum Sandkuchen backen, finden Sie saisonal und für wenig Geld in Ihrer Migros oder auch online bei Do it + Garden oder Galaxus
 

Schutz vor der Sonne:

Die empfindliche Kinderhaut darf nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Sonnenschirme sind schnell aufgestellt und spenden Schatten. Je nach Standort eignet sich auch ein Sonnensegel. Auch wenn Ihr Kind im Schatten spielt, sollten Sie es trotzdem gut mit speziell für Kinderhaut entwickelter Sonnencreme einschmieren.

 

Foto: GettyImages

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