Ausflug

Puppenmuseum im Schloss Girsberg

Nützliche Informationen

Öffnungszeiten

Jeden 1. Sonntag im Monat
Geeignet für

0-3, 4-6, 7-12, 13-17, 18+

Parkplätze

Es sind Parkplätze vorhanden

Nächste ÖV Haltestelle

Bahnhof Kreuzlingen

Rund 500 Puppen aus aller Welt sind im Puppenmuseum im Schloss Girsberg in Kreuzlingen zu bestaunen, wo Graf Zeppelin seine Jugend verbrachte.

Das Schloss Girsberg in Emmishofen, früher eine selbständige Gemeinde, seit 1928 ein Ortsteil von Kreuzlingen, beherbergt eine eindrückliche Puppensammlung mit rund 500 Exponaten aus aller Welt, allerlei Spielzeug und Spielzeugautomaten vergangener Jahrhunderte. Ebenfalls im Museum ausgestellt sind die originalen Arbeitszimmermöbel des Grafen Zeppelin, mit vielen Erinnerungsstücken der Familie. Zum 75.Todestag des Grafen überreichte sein Urenkel Roy Ferdinand Freiherr von Koenig -Warthausen diese Kostbarkeiten an Girsberg. Das Puppenmuseum ist im Erdgeschoss der sogenannten Kulturscheune untergebracht. Durch aufwändige Umbauarbeiten wurde aus dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude ein Ort für verschiedene Veranstaltungen.

Google Maps Karte

Die Karte wird geladen..

Anfahrt

Parkplätze

Es sind Parkplätze vorhanden

Nächste ÖV Haltestelle

Bahnhof Kreuzlingen

Öffnungszeiten

Montag
Geschlossen
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
Geschlossen
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
Geschlossen
Samstag
Geschlossen
Sonntag
15:00-17:00

Kontakt

Adresse

Puppenmuseum Schloss Girsberg
Schloss Girsberg
8280 Kreuzlingen

Die Richtigkeit der obigen Informationen kann nicht garantiert werden.

Infrastruktur

An diesem Ort sind folgende Infrastrukturen vorhanden.
Eigene Parkplätze
WC

Spannende Geschichte

Das Schloss Girsberg hat eine lange und spannende Geschichte. 1473 erstmals urkundlich erwähnt, wurde es von den Gyren, deren Stammhaus in der Nähe von Stein am Rhein liegt, erbaut. Ein Zweig der Familie siedelte sich hier auf dem Seerücken vor den Toren von Konstanz an. Im 16. Jahrhundert gehörte Girsberg zum Besitz Kaiser Rudolfs des II. von Habsburg. Der Legende nach erbaute der Urenkel Johannas der Wahnsinnigen in einem seiner wachen Momente die Kapelle an der Nordseite des Herrenhauses, nachdem er das Gut dem Kloster Zwiefalten als Fluchtburg und Statthalterei übereignet hatte. Die Reichsabtei Zwiefalten erneuerte im späten 18. Jahrhundert das Gut unter der Regierung von Abt Gregor. 1803 wurde Girsberg säkularisiert. Sein neuer Besitzer, Kurfürst Herzog Friederich II. von Württemberg, verkaufte Girsberg an die Hugenottenfamilie Macaire in Konstanz. Das Bankhaus Macaire verwaltete die Vermögen der ehemaligen Königin von Holland, Hortense Bonaparte, welche den benachbarten Arenenberg gekauft hatte. Durch sie lernte Graf Friedrich von Zeppelin Amélie Macaire kennen, die er kurz darauf heiratete. 1840 schenkte Macaire der jungen Familie den Girsberg zu Weihnachten.

Wo Graf Zeppelin mit Luftballons spielte

Der Luftschifferfinder Graf Ferdinand von Zeppelin verbrachte auf Girsberg seine Jugend. Bereits als Jugendlicher experimentierte er mit Luftballons. Dass seine Jugendträume massgebend waren für seine späteren Grosstaten, sagte er an seinem 70. Geburtstag auf Schloss Girsberg. Graf Ferdinand hatte das Gut 1870 von seinem Vater übernommen. 1917 erbte seine Tochter, Gräfin Hella von Brandenstein-Zeppelin, das Schlossgut. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges diente Girsberg den Zeppelins als Sommerresidenz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Girsberg als «Deutsches Eigentum im Ausland» beschlagnahmt und sollte liquidiert werden.

Den grossen Anstrengungen der Enkeltochter des Grafen Zeppelin, Alexa Baronin von Koenig-Warthausen, ist es zu verdanken, dass der Girsberg gerettet wurde. Die Baronin übernahm das Gut 1964 und lebte bis 1997 mit der Familie Schmid-Andrist im Schloss. Bereits 1983 hatte sie unter der Bedingung eines lebenslangen Wohnrechts den Besitz an das befreundete Ehepaar Kurt und Jolanda Schmid-Andrist verkauft.

Foto: Kreuzlingen Tourismus

Noch mehr Familienausflüge – noch mehr Abenteuer

Los
geht’s