Ausflug

Gotthelf-Zentrum Emmental

Nützliche Informationen

Öffnungszeiten

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Geeignet für

0-3, 4-6, 7-12, -13-17, 18+

Preise

Erwachsene: Fr. 10.-
Kinder: Fr. 4.-

Parkplätze

Es sind Parkplätze vorhanden

Nächste ÖV Haltestelle

Lützelflüh-Goldbach

Im ehemaligen Pfarrhaus in Lützelflüh wandelt man auf den Spuren des weltberühmten Pfarrers Albert Bitzius, der unter dem Pseudonym Jeremias Gotthelf zeitlose Weltliteratur verfasste.

Von 1831 bis 1854 lebte Albert Bitzius als Pfarrer und Dichter in Lützelflüh. Unter dem Pseudonym Jeremias Gotthelf schrieb er Romane, Kalendergeschichten, Erzählungen: engagiert 
und visionär, tief im Emmental verwurzelt, aber voll ewiger Wahrheit und universeller Weisheit. Er schuf zeitlose Weltliteratur.

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Anfahrt

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Öffnungszeiten

Montag
Geschlossen
Dienstag
13:30-17:00
Mittwoch
13:30-17:00
Donnerstag
13:30-17:00
Freitag
13:30-17:00
Samstag
13:30-17:00
Sonntag
13:30-17:00

Kontakt

Adresse

Gotthelf Zentrum Lützelflüh
Rainbergliweg 2
3432 Lützelflüh

Webseite

www.gotthelf.ch

Die Richtigkeit der obigen Informationen kann nicht garantiert werden.

Tipps

Dem Ausflug ins Gotthelf Zentrum lässt sich ideal mit einer Rösslifahrt verbinden, organisiert vom Haflinger Zentrum Grünenmatt-Trachselwald.

Infrastruktur

An diesem Ort sind folgende Infrastrukturen vorhanden.
Eigene Parkplätze
WC

Jeremias Gotthelf wohnte und wirkte von 1831 bis zu seinem Tod im Jahre 1854 im Lützelflüher Pfarrhaus, einem repräsentativen prächtigen Landsitz, der 1655 als Renaissancebau mit Krüppelwalmdach im Stile altbernischer Landsitze mit grossem Garten erbaut wurde.

Im Sommer 1831 richtet er sein Haus ein. Er schreibt dazu: «Nebenbei dünkt es mich auch lustig, ein eigenes Haus zu haben und einen bleibenden Wohnsitz, lustig, alle Zimmer als mein betrachten zu können, auf Veränderungen zu grösserer Bequemlichkeit und Annehmlichkeiten zu denken und mitunter selbst Hand anzulegen.» 1833 heiratete er, seine Frau zog ein und seine drei Kinder wurden geboren.

Hier schrieb Jeremias Gotthelf all seine Romane, Erzählungen und Novellen und erledigte seine Korrespondenz. Bei Schlechtwetter arbeitete in seinem Studierzimmer im ersten Stock, bei schönem Wetter in der Laube auf der Ostseite des Pfarrhauses. Er führte ein offenes Haus und war ein grosszügiger Gastgeber.

2012 ist im Pfarrhaus das Gotthelf-Zentrum Emmental entstanden. Die Besucher erfahren, wie der Schriftsteller mit seiner Familie gelebt hat, wo seine Romane und Novellen entstanden sind, wo er seine Predigten verfasst und mit Gästen diskutiert hat, wo er seine unzähligen Briefe geschrieben hat.
Das Erdgeschoss des Pfarrhauses besteht aus fünf Zimmern, die Gotthelf mit seiner Familie bewohnt hatte. Grosse Renovationen hielten sich früher aus Kostengründen in Grenzen, und sie sind auch bloss rudimentär dokumentiert. Erst nach 1900 setzen deutliche Veränderungen ein, bedingt durch die Elektrifizierung, Modernisierung der sanitären Einrichtungen und des Heizsystems.

Die Farbgebung der Räume, vor allem aber der Gang mit den Grisaille-Malereien, handgemalten Dekorationen der Türeinfassungen, führen uns in die Zeit Gotthelfs zurück.

Daneben nimmt das Geschriebene eine zentrale Rolle ein: Erstausgaben, Gesamt- und Editionsausgaben, Sekundärliteratur, Briefe und Manuskripte sind ausgestellt.

Viel Technik gibt’s im Dokumentationsraum in der ehemaligen Pfarrküche: Auf audiovisuellen Systemen mit Touchscreens können zum Beispiel Originaltexte Gotthelfs mit den entsprechenden Film-, Hörspiel-Sequenzen verglichen werden.

Die Umgebung: In der Gartenlaube und im Kabinettli, Lieblingsorte von Jeremias Gotthelf, finden Sie idyllische Plätzchen zum Verweilen.

 

Foto: Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh

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